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"Die Landwirtschaft ist eine sehr durstige Branche. Bereits eine einzige Milchkuh braucht je nach Haltungsform und Futterration täglich zwischen 40 und 80 Litern Wasser." - diese Info ist beispielsweise auf der Autostadt.de-Restaurantwerbeseite zu lesen.

Kritik an der Landwirtschaft?

Werbung für VW-Restaurant empört Bauernverband

Volkswagen wirbt seit kurzem unter dem Motto „vital, vegetarisch, vegan“ für gesunde Ernährung in den Restaurants seiner Autostadt in Wolfsburg. Das stört den Landesbauernverband gewaltig.

Weil die VW-Gastronomie auf ihrer Homepage gesundheitliche Vorteile einer fleischlosen Ernährung anpreist und Umweltschäden insbesondere infolge der Tierhaltung auflistet, hat Landvolkpräsident Werner Hilse in einer empörten Reaktion indirekt zum Boykott des Autobauers aufgerufen.

„Landwirte, die wie ich selbst ein Auto aus dem Angebot des VW-Konzerns gewählt haben, müssen sich doppelt diskriminiert fühlen“, schrieb Hilse in einem Brief an VW. Wenn der Konzern seine Kunden derart diskriminiere, müsse er in Kauf nehmen, dass sie sich für andere Marken entscheiden.

VW weist Vorwürfe zurück

Autostadtsprecher Tobias Riepe wies die Vorwürfe am Donnerstag zurück. In allen Restaurants - darunter ein Steakhouse - gebe es sowohl Gerichte mit Fleisch als auch vegetarische und vegane Angebote. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtete, sprach Landvolkpräsident Hilse weiter von „sehr pauschalen und schlicht nicht zutreffenden Aussagen, die Landwirte diffamieren“.

dpa

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