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Diskriminierung in Russland: Transsexuelle sollen keinen Führerschein mehr machen dürfen.

Diskriminierung

Russland will Transsexuellen Autofahren verbieten 

In Russland sollen Transsexuelle keinen Führerschein mehr machen dürfen. Auch Transgender wird in Zukunft das Autofahren, laut Bericht der BBC, verboten. 

Russland hat eine Liste mit "Krankheiten" erstellt, die in Zukunft Personen von der Führerscheinprüfung ausschließen.

Fetischisten, Exhibitionisten oder Voyeure dürfen dann, so berichtet BBC Online, nicht mehr Autofahren. Auch "krankhaftes" Glücksspiel und zwanghafter Diebstahl stehen demnach auf der Liste.

Laut BBC wolle Russland mit dieser medizinischen Maßnahme die Straßen sicherer machen und die Zahl der Verkehrsunfälle senken. Menschenrechtsaktivisten, aber auch russische Psychiater äußersten sich jedoch besorgt über diese "medizinischen Kontrollen".  

Seit 2013 gibt es in Russland ein Gesetz das "homosexuelle Propaganda" bei Minderjährigen als Straftat einstuft. Daraufhin wurde Russlands Staatschef Wladimir Putin Homophobie vorgeworfen. Putin selbst weist diesen Vorwurf gegen sein Land zurück.

In Russland wurde Homosexualität bis 1993 strafrechtlich verfolgt, noch bis 1999 wurde sie als psychische Störung eingestuft.

ml 

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