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Hobbygärtner sollten auf den Anbau von Rucola bei heißen Temperaturen verzichten. (Symbolfoto)

Tipp für Hobbygärtner

Erdfloh-Befall: Kein Rucola in heißen Sommermonaten

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Rucola ist nicht jedermanns Geschmack. Der Erdfloh aber steht total auf ihn. Das müssen Hobbygärtner derzeit erfahren: Der Käfer frisst kleine Löcher in die Blätter.

Der Erdfloh liebt Rucola. Er frisst sich gerne an den Blättern satt, was man an vielen kleinen Löchern erkennt. Der Hobbygärtner kann versuchen, den Salat zu retten, indem er den Boden des Gemüsebeetes gut feucht hält und abdunkelt, etwa indem er regelmäßig Mulch wie den Rasenschnitt darauf gibt. Außerdem sollte der Boden mit der Hacke immer wieder gut gelockert werden, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Hilft das alles nichts gegen den Schädling, sollte man in heißen Sommermonaten besser auf den Anbau von Rucola verzichten.

Denn gerade bei anhaltender Trockenheit nehmen die Löcher im Blattgemüse zu. Dann können die Tiere auch in Massen auftreten und komplette Blätter vernichten. Ebenso liebt der Erdfloh übrigens die Blätter von Radieschen, Rettich, aber auch von Chinakohl, Asia-Salaten, Kohlrabi, Kohlgewächsen, Borretsch und Beinwell. Auch auf sie müsste man also verzichten, breitet sich der Erdfloh stark aus. Allerdings lassen sich die Blätter der Salate auch mit Löchern noch verzehren, nur ihr Aussehen leidet.

Der Schädling selbst ist winzig, nur etwa zwei bis vier Millimeter wird er groß. Man erkennt den Blattkäfer an seiner bläulichen bis schwarzen Farbe, oft trägt er gelbe Streifen. Seinen Namen Erdfloh verdankt der Käfer seinen dicke Hinterbeinen, mit denen er gut hüpfen kann.

dpa

Quelle: Mannheim24

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