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Fast ein Drittel der Deutschen leiden an Schweißfüßen – Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.

So vermeiden Sie unangenehmen Geruch

Die 9 Tipps gegen Schweißfüße: Das hilft wirklich!

Schweißflecken unter den Armen sind unangenehm. Doch so richtig peinlich sind im Sommer übel riechende Schweißfüße. Dabei gibt es ein paar Tricks gegen das Schwitzen und den unangenehmen Duft.

Schweiß ist eine ganz natürliche Reaktion des Körpers auf Hitze, um abzukühlen. Schweiß ist für die Wärmeregulierung lebenswichtig. Im Sommer haben viele Menschen allerdings mit einem strengen Fußgeruch zu kämpfen. Vor allem Männer haben häufig mit Schweißfüßen zu kämpfen. Sie haben besonders viele Schweißdrüsen an den Füßen. Wenn es warm ist, können diese bis zu 250 Milliliter Fußschweiß produzieren.

Doch schwitzende und stinkende Füße müssen nicht sein. Die besten Tipps gegen Fußschweiß und Fußgeruch haben wir hier zusammengestellt:

9 Tipps gegen Schweißfüße

  • 1. Fußpflege

Das A&O bei Schweißfüßen ist eine gute Hygiene. Schweiß an sich ist bekanntlich geruchlos. Allerdings tummeln sich auf der feuchtwarmen Haut Bakterien, die den Schweiß zersetzen. Dabei entsteht unter anderem Buttersäure, der strengen "Käsefüße" Geruch. Tägliches Waschen mit einer einfachen Seife hält die Füße sauber. Nach dem Waschen die Füße gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen. Denn in den Zehenzwischenräumen ist es schneller feucht und dort sammeln sich schnell Bakterien. Wichtig ist es auch die überflüssige Hornhaut regelmäßig zu entfernen.

  • 2. Schuhe

Wer tagsüber geschlossene Schuhe trägt, sollte die Finger von Kunst- oder Plastikschuhen lassen. Darin schwitzen die Füße wie in einer Sauna. Es herrschen ideale Bedingungen für Fußgeruch. Atmungsaktive und natürliche Materialien, wie Leder sind deswegen besser. Achten Sie darauf, dass die Schuhe bequem und locker sitzen.

  • 3. Offene Schuhe

Sandalen und Schlappen sind im Sommer für die Füße ideal. Der Schweiß kann gleich verdunsten und sammelt sich nicht im Schuh. Die Füße schwitzen weniger und der Schweißgeruch nimmt ab. Aber auch hier lohnt sich ein Blick auf die Innensohlen der Schuhe: Leder und atmungsaktive Materialien sind klar ein Vorteil. Am besten ist es möglichst oft barfuß zu laufen.

  • 4. Schuhe wechseln und Pflegen

Schuhe täglich wechseln, damit sie lüften und trocknen können. Saubere Füße haben nichts in verschwitzen Schuhen verloren. Mit speziellen Sprays lassen sich Bakterien abtöten und beispielsweise Sportschuhe gut desinfizieren. Stinken die Schuhe jedoch schon von ganz allein, ist es ratsam, sich ein paar neue Treter anzuschaffen.

  • 5. Mit richtigen Socken gegen schwitzende Füße  

Neben dem richtigen Schuhwerk, spielt die Wahl der Socken auch eine besondere wichtige Rolle. Verzichten Sie auf Synthetiksocken. Socken und Strümpfe aus Naturfasern wie dünner Baumwolle können den Schweiß aufnehmen und halten die Füße trockener. Daneben überstehen diese Socken im Gegensatz zu vielen fiesen Bakterien auch eine 60-Grad-Wäsche in der Maschine. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, mit Mikroben belastete Textilien wie Putz- und Spültücher, aber auch Unterwäsche stets bei 60 Grad Celsius und mit einem bleichmittelhaltigen Waschpulver zu reinigen. Es gibt auch Socken mit Silberfäden. Die Silberionen sollen angeblich die Vermehrung der Bakterien verhindern.

  • 6. Einlegesohlen bei Schweißfüßen 

Im Drogeriemarkt oder Fachgeschäft gibt es verschiedene Einlegesohlen gegen Schweißfüße. Auch hier entscheidet vor allem das Material über die Wirkung. Neben Sohlen aus Leder oder Aktivkohle empfehlen viele Leidgeplagte Einlegesohlen aus Zedernholz. Es nimmt den Schweiß auf und hat dazu noch eine antibakterielle Eigenschaft. Das regelmäßige Wechseln nicht vergessen!

  • 7. Regelmäßige Fußbäder

Das bekannteste Hausmittel gegen Schweiß- und Käsefüße ist ein Fußbad. Dabei gibt es eine Liste von Zusätze, die helfen sollen. Wirksam ist ein Fußbad aber nur, wenn es regelmäßig angewendet wird.

Teebaumöl

Die ätherischen Öle wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Es hilft die Geruchsbildung zu vermeiden.

Schwarzer Tee

Gerbsäure im schwarzen Tee tötet Bakterien ab, verschließt die Poren und vermindert so die Schweißbildung.

Apfelessig

Die Essigsäure wirkt antibakteriell und hilft den natürlichen ph-Wert der Haut zu stabilisieren.

Salbei

Das im Salbei enthaltene ätherisches Öl Thujon hat eine antiseptische Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze und wirkt schweißhemmend.

  • 8. Deos, Puder und Lotion

Wie gegen Achselschweiß gibt es mittlerweile extra Deos, Cremen oder Sprays gegen Fußschweiß. Bei starkem Schwitzen sind Produkte mit Aluminiumchlorid gegen die Schweißbildung zu empfehlen. Die Inhaltsstoffe verschließen die Poren und verhindern so, dass sich Schweiß bildet. Allerdings stehen Deos mit Aluminium oder Alaunsalzen derzeit in der Kritik. Fußdeos dagegen übertünchen den muffligen Geruch, dazu wirken Inhaltsstoffe gegen die Bakterien. Puder saugt die Feuchtigkeit auf und wirkt so an Ort und Stelle.

  • 9. Arzt aufsuchen

Wer unter einer starken Schweißbildung oder übermäßige Schweißproduktion (Hyperhidrose) leidet, sollte einen Hautarzt aufzusuchen. Starker Fußschweiß kann nämlich auch ein Zeichen für eine unausgewogene Ernährung oder auch für eine Krankheit sein. Krankhaft ist Schwitzen aber erst, wenn pro Fuß mehr als 50 Milligramm Schweiß pro Minute abgesondert werden.

mm/tz

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