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Rund hundert Oldtimer sind am Samstag auf dem Uni-Platz zu bestaunen.
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Impressionen

Auf den Spuren der Auto-Pioniere

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Heidelberg-Altstadt – In 17 Minuten sechs Kilometer hoch auf den Königsstuhl: Mit ihrer historischen Bergfahrt knattern die Oldtimer-Freunde am Samstag ganz im Stil von 1901.

Das erste Bergrennen auf den Königsstuhl war 1901, damals brauchte der Sieger mit seinem Opel 23 Minuten für knapp sechs Kilometer. Ein Jahr später wurde die Siegerzeit auf 17 Minuten verbessert.

Für die Heidelberger Oldtimer-Freunde Grund genug, sich auf die Spuren der Auto-Pioniere zu begeben und selbst eine Bergfahrt mit historischen Fahrzeugen auf den Königsstuhl zu veranstalten.

Rund hundert Oldtimer sind am Samstag auf dem Uni-Platz zu bestaunen, vom kleinen knuffigen Austin Seven bis zum eher wuchtig-eleganten Packard 120, war so ziemlich alles dabei, was das Oldtimer-Herz höher schlagen und Fotografen ihre Kameras zücken lässt.

Am meisten fotografiert wird sicherlich der Opel 6/14 von 1910. Ein Auto aus einer Zeit, als noch mit langen Hebeln außerhalb des Cockpits geschaltet wurde und auch niemand –  angesichts der weißen Rauchwolken aus dem Auspuff – nach einer Umweltplakette rief.

„17 Minuten, auf den Königsstuhl, das ist heute genug Zeit, um mal auszusteigen und einen Apfel zu essen“, moderiert Hans-Joachim Bethke, erster Vorsitzende der Oldtimer-Freunde, informativ und witzig zugleich die minütliche Abfahrt der Teilnehmer. „Heute geht es allerdings nicht darum erster zu sein, sondern genau 17 Minuten zu brauchen.“ - Gute Fahrer schaffen es, bei einer solchen Gleichmäßigkeitsprüfung auf die Sekunde genau anzukommen.

chr

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