Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
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Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
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Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
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Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
Vereinzelte Demonstranten vor der Stadthalle.
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Vereinzelte Demonstranten vor der Stadthalle.
Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
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Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
Die Ankunft der Kanzlerin dank Polizei-Eskorte um Punkt 18 Uhr.
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Die Ankunft der Kanzlerin dank Polizei-Eskorte um Punkt 18 Uhr.
Baden-Württembergs CDU-Chef Thomas Strobl (56) begrüßt die Gäste.
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Baden-Württembergs CDU-Chef Thomas Strobl (56) begrüßt die Gäste.
Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.
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Der Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel bei der CDU-Regionalkonferenz in der Stadthalle.

Bei CDU-Regionalkonferenz

Der Heidelberg-Besuch von Bundeskanzlerin Merkel

Heidelberg-Altstadt – Minutenlanger Applaus nach dem zweistündigen Heidelberg-Intermezzo von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Stadthalle. Und HEIDELBERG24 mittendrin:

Hoher Besuch am Montagabend am Neckarufer...

Keine Geringere als Bundeskanzlerin Angela Merkel (62) spricht auf der Regionalkonferenz in der Stadthalle vor Mitgliedern der drei CDU-Landesverbände Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, vor insgesamt rund 1.000 Gästen.

Die insgesamt vier Regionalkonferenzen gelten als wichtiger ‚Stimmungstest‘ vor dem wegweisenden Bundesparteitag in Essen 6./7. Dezember.

Vor der Halle fast mehr Polizisten als Schaulustige. Vereinzelt schreibt Merkel Autogramme, schüttelt Hände und bleibt kurz für ein Selfie stehen. Eine Hand voll Demonstranten mit Trillerpfeifen und „Merkel muss weg“-Plakat, das sie routiniert weglächelt.

Drinnen begrüßt ‚Gastgeber‘ Thomas Strobl (56), der baden-württembergische CDU-Chef: „Wir sind froh, dass Du noch einmal kandidierstzur Wahl und freuen uns sehr, dass Du heute Abend da bist. Die Menschen vertrauen Dir, Angela Merkel. Der deutsche Südwesten unterstützt Dich mit ganzer Kraft!

Doch als Merkel um 18:15 Uhr ans Rednerpult geht, macht sie klar, um was es an diesem Abend geht: „Es ist Tradition vor Parteitagen mit unseren Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.  Meine Ansprache ist nicht der Mittelpunkt heute, sondern Ihre Fragen und Anregungen.“ 

In ihrer 22-minütigen Rede verdeutlicht Merkel, dass es der CDU erstmal darum geht, das Geld zu erwirtschaften, bevor man ans Verteilen denkt. Auch wolle man die Menschen ermutigen, Arbeitsplätze zu schaffen.

Der rauhe Umgangston zwischen Clinton und Trump, die „Sprache der Auseinandersetzung im amerikanischen Wahlkampf“ habe ihr „nicht gefallen“ – so einen Wahlkampf wolle sie in Deutschland nicht.

Applaus auch, als die Kanzlerin rot-grüne Landesregierungen angeht: „Wenn ich sehe, wie manche Bundesländer die Polizei behandeln – man sollte sie unterstützen und nicht permanent verdächtigen.

Vereinzelte Bravo-Rufe sogar für ihren Appell um mehr Demut: „Es ging uns selten so gut wie heute! Dafür sollte man auch einfach mal dankbar sein, sonst verrutscht da etwas...

Rührende Geste: Der kleine Edris aus Afghanistan geht ans Mikrofon, sagt: „Ich danke Ihnen, Frau Merkel!“ Die erwidert: „Du sprichst aber schon gut deutsch. Na, dann übe mal schön weiter...“ 

Doch dann wird Edris mutig, fragt forsch: „Darf ich Ihre Hände berühren?

Spontan steht Merkel auf, geht von der Bühne und umarmt den Jungen, der daraufhin sofort in Tränen ausbricht.

Seinem Namen alle Ehre macht Ulrich Sauer aus Karlsruhe, als er das Mikro in die Hand kriegt: „Frau Bundeskanzlerin, treten Sie mitsamt Ihren überforderten Beratern zurück! Sie haben uns mit Ihrer Flüchtlingspolitik eine unüberbrückbare Bürde aufgeladen.

Am Ende der Veranstaltung nach über zwei Stunden traditionell das gemeinsame Singen der deutschen Nationalhymne.

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Seit elf Jahren ist Angela Merkel Kanzlerin, hat am Sonntag (20. November) offiziell angekündigt, erneut als CDU-Vorsitzende zu kandidieren und als Kanzlerkandidatin in den 2017er Bundestagswahlkampf zu ziehen (WIR BERICHTETEN). Es wäre Merkels vierte Amtszeit seit dem 22. November 2005.

Übrigens: Der genaue Termin für die Bundestagswahl steht noch gar nicht fest, wird erst ein Dreivierteljahr vorher festgelegt. Es muss jedoch ein Sonntag oder gesetzlicher Feiertag sein. Die letzten fünf Bundestagswahlen fanden stets am letzten oder vorletzten September-Sonntag statt.

Jedenfalls gibt sich CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber (44) schon jetzt selbstbewusst: „Der griechische Philosoph Platon sagte einst: Wenn die Guten nicht kämpfen, siegen die Schlechten. Und wir sind die Guten!

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pek

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