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HEIDELBERG24 besucht die Weltliga auf dem Sportplatz der SG Heidelberg-Kirchheim.
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Die Weltliga macht es vor

Fußball-Turnier für Flüchtlinge - so geht Integration!

Heidelberg-Kirchheim - Seit mehreren Wochen wird in Kirchheim die Weltliga ausgetragen. HEIDELBERG24 hat das Fußball-Turnier für Flüchtlinge zur Halbzeit besucht.

In Heidelberg leben aktuell rund 600 Flüchtlinge in verschiedenen Unterkünften der Stadt. Um die Vielzahl der Menschen mehr in das soziale Leben zu integrieren, hat das Projekt „Sport für Vielfalt“ gemeinsam mit zehn Sportvereinen aus Heidelberg mehrere sportliche Angebote zum Mitmachen entwickelt. Die Bandbreite reicht dabei von Sportarten wie Volleyball, Hockey, Badminton oder auch Selbstverteidigungskurse für Frauen. 

Ein zentraler Baustein des Projekts ist die sogenannte „Weltliga“. Dabei handelt es sich um ein Fußball-Turnier, bei dem sich Flüchtlinge in insgesamt sechs Mannschaften an acht Spieltagen miteinander messen können. Die jeweiligen Teammitglieder kommen zum Beispiel aus Afghanistan, Nigeria, Gambia oder Syrien. 

Schon vom ersten Moment an wird auf dem Sportplatz der SG Heidelberg-Kirchheim klar, dass es sich bei der Umsetzung dieses Projekts um ein großes Miteinander handelt. Egal wer den Platz betritt und unabhängig davon, ob man sich kennt, begrüßt jeder jeden mit einem freundlichen Handschlag.

Studenten der Universität Heidelberg, die die Weltliga leiten, berichten, dass das Projekt positiv angelaufen ist. Zwar hat es auch schon einige Fälle gegeben, bei denen die Organisatoren eingreifen mussten, jedoch hat sich nach einem kurzen Gespräch die Lage wieder beruhigt. 

Auch wenn es auf dem Platz teilweise zu hitzigen Diskussionen aufgrund von strittigen Szenen kommt, nehmen die Partien nach einer kurzen Unterbrechung einen emotionalen, aber fairen Verlauf – wie es sich für eine hartumkämpfte Sportpartie eben gehört.

Der Ball rollt in der Weltliga nun seit dem 28. April 2015 und wenn man sich zur Halbzeit des Projekts das Geschehen auf dem Rasen anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass es ein voller Erfolg ist. Nicht nur wegen des sportlichen Aspekts, sondern auch wegen des kulturellen und sozialen Ansatzes. Schließlich spielt es hier keine Rolle, welche Hautfarbe man hat oder aus welchem Land man kommt. Es herrscht einfach ein großes und vor allem faires Miteinander unter allen Beteiligten. 

Alle Informationen zur Weltliga gibt es online unter www.weltliga.wordpress.com.

nwo

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