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Ein beliebtes Wahrzeichen: Der Heidelberger ‚Brückenaffe‘
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Ein beliebtes Wahrzeichen: Der Heidelberger ‚Brückenaffe‘
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Ab Mai 2016 gibt es den ‚Brückenaffen‘ auch im Plüsch-Format!
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Ab Mai 2016 gibt es den ‚Brückenaffen‘ auch im Plüsch-Format!
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Ab Mai 2016 gibt es den ‚Brückenaffen‘ auch im Plüsch-Format!
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Ab Mai 2016 gibt es den ‚Brückenaffen‘ auch im Plüsch-Format!
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Ab Mai 2016 gibt es den ‚Brückenaffen‘ auch im Plüsch-Format!

Wahrzeichen zum Kuscheln

Der Heidelberger ‚Brückenaffe‘ als Stofftier

Heidelberg - Ein Heidelberger Wahrzeichen im heimischen Wohnzimmer – geht nicht? Geht doch! Denn ab Mai können Heidelberg-Liebhaber sich den ‚Brückenaffen‘ nach Hause holen!

„Was thustu mich hie angaffen? Hastu nicht gesehen den alten Affen zu Heidelberg, sich dich hin und her, Da findestu wol meines gleichen mehr.“

Dieses Gedicht von Martin Zeiller (1632) kennt wohl jeder Heidelberger. Zu finden ist es direkt neben Heidelbergs wohl lustigstem Wahrzeichen – dem ‚Brückenaffen‘.

Fans des lustigen Kerlchens dürfen sich freuen! Denn der Primat, der dem Neckar seit 1979 sein Hinterteil entgegenstreckt und neben Schloss und Alter Brücke eines der beliebtesten Fotomotive darstellt, kann bald im flauschigen Format erworben werden. 

„Etwas anderes zum knuddeln“

Michael Grädler ist der ‚Erfinder‘ der Plüsch-Version des Heidelberger Wahrzeichens. Die Idee kam ihm beim Blick auf das eher einseitige Angebot der Souvenirshops: „Ich fand den Heidelberger Brückenaffen als Touristenmagnet und seine Geschichte schon immer interessant. Gleichzeitig frage ich mich seit Jahren: Warum gibt es in allen Städten Deutschlands die gleichen Teddybären zu kaufen, jeweils nur mit einem anderen Städtenamen auf dem Bauch? Gibt es in Hamburg, München, Köln oder Heidelberg nichts anderes was genau so süß ist wie ein Teddybär und was Kinder trotzdem gern knuddeln wollen? Irgendwann hat es dann ‚klick‘ gemacht.“

Von der Idee bis zum ersten Prototypen des flauschigen ‚Brückenaffen‘ dauerte es dann ein Jahr – und bereits zwei Jahre später wird der erste Kunde sein Exemplar in den Händen halten.

Voraussichtlich ab Mai 2016 wird der Affe in rund vier bis fünf ausgewählten Läden in Heidelberg zu finden sein. Wo genau und wie viel er kosten wird, steht noch nicht fest. Grädler ist es jedoch wichtig, dass das Plüschtier nicht „als Massenprodukt verramscht“ wird. Die Käufer können das Äffchen in zwei verschiedenen Größen erstehen.

Weitere Ideen zum Thema hat Michael Grädler natürlich auch schon – doch vorerst schafft es nur der Affe in die heimischen Wohnzimmer der Heidelberger und Touristen. 

Wir würden uns da ja noch eine kuschelige Version der Schlossruine wünschen!

>>> Hier geht´s zur Facebookseite des Plüsch-Brückenaffen

Die Geschichte des Heidelberger ‚Brückenaffen‘

Den Affen als Stadtdenkmal soll es bereits im 15. Jahrhundert gegeben haben. Nachweise eines Brückenaffen gibt es jedoch erst im frühen 17. Jahrhundert, wo das Relief eines Affen am ehemaligen nördlichen Brückenturm angebracht ist. Dieser fasst sich ans Hinterteil und hält einen Spiegel in der Hand. 

Damit soll er ankommende Besucher Heidelbergs verspotten und außerdem zur Selbstreflexion anregen. 

Bei der Zerstörung im Jahr 1698 wird der ‚Affenturm‘ gesprengt und das tierische Wahrzeichen geht zunächst verloren. Knapp 80 Jahre später wird das Motiv des ‚Brückenaffen‘ wieder aufgenommen: Der Bildhauer Gernot Rumpf erschafft 1979 eine moderne Bronzeskulptur, die bis heute – direkt neben der Alten Brücke – am Südufer des Neckars steht.

Übrigens: Viele fragen sich, was die zwei kleinen Mäusefiguren neben dem Affen da zu suchen haben. Die sollen an das kurfürstliche Kornhaus erinnre, das sich einst an dieser Stelle neben dem Brückentor befand!

kab

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