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Entwurf der Fassade von den Architekten hübner + erhard und partner, Heidelberg _ München.

Spatenstich am 27. Juli

Ein echter Kinopalast für die Bahnstadt!

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Heidelberg-Bahnstadt – Begeisterte Kinogänger aus der Region können sich freuen - die Weichen zur Realisierung des "Luxor Filmpalast" in der Bahnstadt sind endlich gestellt!

Endlich geht es los: Der Termin für den Spatenstich des Luxor Filmpalasts in der Heidelberger Bahnstadt steht fest. Am 27. Juli 2015 startet der Baubeginn. Ein bisschen müssen sich die Kinofans dann aber noch gedulden. Die Bauzeit beträgt rund 12 bis 15 Monate.

Der Spatenstich war ursprünglich für Ende 2014 angesetzt. Es hätten noch eine Menge „Detailfragen“ geklärt werden müssen, teilt die Stadt auf Nachfrage von HEIDELBERG24. Deswegen habe sich der Baubeginn so stark verzögert.

Modernes Kino mit Parkmöglichkeiten

Wenn der „Luxor Filmpalast Heidelberg" dann fertig ist, können sich die Besucher über 14 Kinosäle mit rund 1.800 Plätzen freuen - laut Plan ausgestattet mit modernster Kinotechnik.

Auch das Gebäude soll, wie alle in der Bahnstadt, im Passivhausstandard gebaut werden. Schmale Aluminiumtafeln, die schuppenartig um das Gebäude angeordnet werden, sollen gemeinsam mit dem verglasten Kinofoyer die hochwertige Fassade bilden.

Für die Kinobesucher ist außerdem eine zweigeschossige Tiefgarage mit etwa 170 Stellplätzen, sowie ausreichend Fahrradstellplätze geplant.

Die Zu- und Abfahrt zur Tiefgarage soll in Zukunft über die Da-Vinci-Straße erfolgen. Zunächst wird jedoch eine provisorische Zufahrt westlich des Gebäudes eingerichtet.

Barrierefreies Kinoerlebnis

Ein besonderer Augenmerk wurde bei der Planung auf die Barrierefreiheit gelegt. Gemeinsam mit der städtischen Fachstelle für Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen und dem Beirat von Menschen mit Behinderungen der Stadt Heidelberg hat die Betreiberfamilie verschiedene Lösungen entwickelt, um weitgehende Barrierefreiheiten zu gewährleisten.

So werden zum Beispiel mehr als 50 ausbaubare Kinosesse l für Rollstuhlfahrer installiert. Auch für Menschen mit Sehbehinderung sollen Möglichkeiten geschaffen werden, die Filme zu verfolgen. Für Kinobesucher mit Hörbehinderung werden die Säle mit Induktionsschleifen ausgestattet, die eine Übertragung des Filmtons direkt an Hörgeräte möglich machen.

Mit dieser Technik will die Stadt Heidelberg Erfahrungen sammeln, um sie künftig zur Verbesserung der Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden beitragen sollen. Dafür wird im Bahnstadt-Kino ein Pilotprojekt zur Barrierefreiheit durchgeführt, bei dem die Stadt sich auch bei der Installation der Induktionsschleifen beteiligt.

„Der Luxor Filmpalast ist eine wichtige Ergänzung für die Heidelberger Kinolandschaft. Er wird das Gesicht der Eppelheimer Straße zum Positiven verändern. Ganz besonders freuen wir uns über die Aufgeschlossenheit der Betreiberfamilie, die zur Umsetzung des Pilotprojektes zur Barrierefreiheit führen wird. Damit wird auch dieses Projekt ein ‚Leuchtturmprojekt‘, das in der Metropolregion einzigartig ist und ganz sicher weit darüber hinaus wahrgenommen werden wird.", so Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel.

>>> Riesige Baugrube! Hier entsteht der „Luxor-Filmpalast“

sag/kab

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