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Das Dezernat 16 öffnet am Sonntag seine Tore  für die Öffentlichkeit.

Tag der offenen Tür

Dezernat 16: Den Kreativen einfach mal über die Schulter schauen

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Heidelberg-Bergheim - Den Sonntag nutzten viele Heidelberger dazu, den Kulturschaffenden im Dezernat 16 mal über die Schulter zu blicken. Wir haben uns angeschlossen und auch dort umgesehen:

Die alte Feuerwache beherbergt etwa 100 Existenzgründer und Kreativschaffende aus vielen verschiedenen Bereichen. Ob nun Architektur, Literatur, Design, Film, Kunst, Musik oder Textil und Werbung-das Dezernat 16 hat sich mit einer Fläche von 4.500 Quadratmetern seit seiner Gründung 2013 zu einer  attraktiven Anlaufstelle entwickelt.

Kultur- und Kreativwirtschaft öffnet ihre Tore im Dezernat 16

Am Sonntag, 8. November, haben alle Interessierten die Möglichkeit, den Kulturschaffenden mal über die Schulter zu blicken. Wir machen mit und treffen auf Senaja Ulses. Sie ist Modedesignerin, näht auch selbst. Gerade hat sie eine neue Kissenkollektion fertig. Sie stellt fest, dass die Nachfrage nach Maßkleidung in den letzten Jahren gewachsen ist. Ein Indiz sei der erhöhte Zulauf zu Designmärkten.

Den nächsten Stopp machen wir bei Leoparden-Olga. Der Name ist Programm, denn auch die Einrichtung ihres Raumes ist von einem Motiv geprägt: Dem Leopardenmuster. Doch was macht Olga? Die Kunstfigur macht eigentlich alles: Über Varieté zu Clownauftritten zur zaubernden Waldhexe.

Modedesign, Leopardenolga und Filzkurse

Weiter geht's zur Filzwerkstatt und Steph Selke„Oh schade, jetzt haben Sie eine Gruppe von Kindern verpasst, mit denen ich gefilzt habe.“ Steph filzt seit 10 Jahren und hat ihren Beruf als PR-Redakteurin aufgegeben, um „wieder mal was mit den Händen zu machen“.

Sie gibt auch Kurse für Groß und Klein und sitzt nicht „immer nur im stillen Kämmerlein“.Sie findet es toll, einen pädagogischen Aspekt in ihrer Arbeit dabei zu haben.

Kann sie sich vorstellen ihren alten Beruf wieder auszuüben?„Auf keinen Fall! Ich ziehe das jetzt durch!“, lacht sie.

Weiter geht es die Treppe hoch zu Marlene. Sie erzählt uns etwas über den Coworking Space im ersten Stock. Für eine monatliche Miete von 160 Euro bekommt man einen Schreibtisch inklusive Küchenbenutzung und der Nutzung eines Rückziehraums.

Networking

Im Dezernat wird aber nicht nur nebeneinander her gearbeitet. Wenn so viele unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten unter einem Dach sind, wird natürlich auch Networking ganz groß geschrieben! Da kann eine Hochzeitsplanerin einfach zu dem Webdesigner am Nebentisch gehen, wenn sie Hilfe bei ihrem Internetauftritt braucht. Bei einem Kaffee in der Küche wird über neue Ideen gesprochen, man hilft und beflügelt sich gegenseitig.

Diese Art der Arbeitsplatzteilung bietet somit eigentlich nur Vorteile und ist auch für Einsteiger und junge Kreative ein toller Weg, ihre Ideen und Projekte umzusetzen.

kp

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