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Schon lange Thema in Heidelberg: Eine alternative Notfallzufahrt zum Uni-Klinikum (Symbolfoto).

Kritik an neuer Notfallzufahrt

Noch kein Vorrang für Rettungsfahrzeuge

Heidelberg – Eine zusätzliche Notfallzufahrt zum Uniklinikum ist eingerichtet. Warum diese bei Stau in der Berliner Straße aber nur wenig bringt und die alternative Route aus dem Rennen ist:

Die im Februar beschlossene Notfallzufahrt zum Uniklinikum im Neuenheimer Feld ist bereits fertig, die zusätzlich vorgeschlagene Alternativroute mitten durch den Campus hingegen wird nicht realisiert

Eine Rettungszufahrt dort lehnen das Uni-Bauamt und die Unikliniken ab und würde für die Einsatzkräfte auch wenig Sinn machen. Dort könnten die Krankenwägen nur sehr langsam durchfahren, die vorhandenen Poller gegen den motorisierten Verkehr auf dem Campusgelände würden eine Durchfahrt zusätzlich behindern.

Notfallzufahrt noch nicht ‚funktionstüchtig‘

Aber auch bei der bereits eingerichteten Notfallzufahrt gibt es noch Probleme. Damit diese bei Stau auf der Ernst-Walz-Brücke und in der Berliner Straße auch wirklich Sinn macht, fehlen aber noch entscheidende Maßnahmen: Eine Vorrangschaltung an den Ampelanlagen und eine Möglichkeit, die Einsatzkräfte rechtzeitig über die Verkehrslage an den einzelnen Knotenpunkten zu informieren.

„Aus Kapazitätsgründen hat die Stadt diese Maßnahmen noch nicht einmal geprüft – und wird das in „absehbarer Zeit“ auch nicht tun. Im Gemeinderat, wo das Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung stand, kritisierte das auch GRÜNEN-Stadtrat Christoph Rothfuß die schnelle Umsetzung der Beschlüsse Anfang des Jahres: „Im Januar konnte es dem Universitätsklinikum und der Stadt nicht schnell genug gehen. Es ginge um Leben und Tod, hieß es damals. Aber jetzt hat man wohl alle Zeit der Welt.“

sag

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