+
Große Freude über Geburt von kleinem Schopfhirsch „Trixie“. 

Willkommen Trixie!

Heidelberger Zoo: Seltener Schopfhirsch geboren

Heidelberg - Große, braune Kulleraugen, schwarzbrauner Haarschopf und ein weißes Schwänzchen: Seit April erfreut Schopfhirsch Trixie die Besucher des Heidelberger Zoos. 

Bereits im April kommt der kleine Schopfhirsch Trixie im Heidelberger Zoo zur Welt. Die Freude ist besonders groß – denn der Zoo Heidelberg ist einer der wenigen Zoos in Europa, der die seltenen Schopfhirsche hält. 

Mit Trixie haben die Elterntiere Goofy und Mieke bereits zum sechsten Mal für Nachwuchs gesorgt. In den Zoos von Magdeburg, Osnabrück und Berlin leben Nachkommen der Heidelberger Schopfhirsche.

Trixie mit ihren Eltern im Heidelberger Zoo

Besondere Merkmale

Schopfhirsche erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge zwischen 110 und 160 Zentimeter. Namengebendes Merkmal dieser scheuen Tiere ist der schwarzbraune Haarschopf am Kopf. Ihr raues Fell ist dunkelbraun oder dunkelgrau gefärbt, Lippen, Ohrspitzen, die Unterseite des Schwanzes und manchmal die Augenregion sind leuchtend weiß.

Das kleine Geweih, das nur die Männchen tragen, ist meist im Schopf verborgen. Männliche Schopfhirsche haben außerdem verlängerte, bis zu fünf Zentimeter lange Eckzähne am Oberkiefer, die sehr prägnant aus dem Maul ragen. Diese werden als Waffe in Kämpfen um Reviere und Weibchen eingesetzt und können dem Rivalen erhebliche Verletzungen zufügen. 

Zur Kommunikation untereinander dient ein lautes Fiepen, das das Partnertier und den Nachwuchs unter anderem vor Gefahr warnt. Die Nahrung der Schopfhirsche besteht aus Gräsern, Blättern, Kräutern, Früchten sowie auch Aas. Im Zoo Heidelberg erhalten sie zusätzlich ausgewähltes Gemüse, Haferflocken, Kraftfutter sowie ab und zu ein rohes Ei. 

Zoo Heidelberg/nis 

Mehr zum Thema

Das zünftige Richtfest beim Luxor-Filmpalast

Das zünftige Richtfest beim Luxor-Filmpalast

Hoch über dem neuen Luxor-Filmpalast

Hoch über dem neuen Luxor-Filmpalast

Impressionen: Die Geschichte des Michaelsklosters 

Impressionen: Die Geschichte des Michaelsklosters 

Kommentare