Die Geschichte zum Michaelskloster
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3. Historischer Rückblick

Impressionen: Die Geschichte des Michaelsklosters 

Heidelberg – Wer die Treppen der Thingstätte erklommen hat, entdeckt eine alte Ruine in Mitten des Waldes – die Überreste des Michaelsklosters. Erfahre mehr über seine Geschichte:

Wer den Weg zum Heiligenberg auf sich nimmt, findet neben der Thingstätte auch die alten Gemäuer eines Klosters. Doch was ist die Geschichte zu der Ruine?

Reise mit uns in eine Zeit vor 1.400 Jahren

Wir befinden uns im 7. Jahrhundert, in dieser Zeit wurden die ersten Steine für das Kloster gelegt. Die Vorläuferbauten dienten schon damals als christliche Kultstätte und sie wurden 200 Jahre später von Abt Thiotroch vom Benediktiner-Kloster Lorsch zu einem Tochterkloster ausgebaut.

Unter dem Fundament befindet sich nachweisbar die Überreste eines römischen Tempels, welche sogar bis ins 2. beziehungsweise 3. Jahrhundert reichen.

Die Jahre vergingen

Erst 1023 wurde das Kloster Sankt Michael so umgebaut, wie wir es heute (zumindest teilweise) erkennen können.

Abt Reginbald, später Speyrer Bischof, erbaute das Kloster unter Verwendung karolingischer Bauteile neu und durch die Beisetzung von Abt Friedrich von Hirsau wurde das Kloster zu einem Wallfahrtsort. Das Grab kann man bis heute in der Mitte der Ruine wiederfinden. 

1094 wurde das Stephanskloster errichtet, welches man nun als Aussichtspunkt nutzen kann.

16. Jahrhundert

Laut archäologischen Nachforschungen und weiteren Schriften stürzte 1503 der Glockenturm der Michaelsbasilika ein und brachte drei Ordensleute den Tod. Nach dem Einsturz geriet das Kloster in Vergessenheit.

1589 wurde das Michaelskloster der Uni Heidelberg übertragen und man beschloss es abzureißen, um die Steine verkaufen zu können. Zudem wollte man damit die Ansiedelung von ,Gesindel' in der Ruine verhindern. 

19. Jahrhundert bis heute

In den 70er-Jahren wurde das Kloster gesichert und restauriert. Dabei fand man die Überreste aus römischer und keltischer Zeit. Bis heute ist die Michaelsbasilika ein beliebtes Ausflugsziel, welches man neben der Thingstätte und dem Stephanskloster besichtigen kann.

Weitere Fakten

Der Heiligenberg hat seinen Namen vom Michaelskloster, denn er knüpft an die Weiheform an, unter der das alte Kloster gegründet wurde: „..zu Ehren des heiligen Erzengels Michael und aller Heiligen“.

Angeblich hatten die Mönche, als sie das Kloster verlassen mussten, zwölf Apostelfiguren aus Silber an einem geheimen Ort vergraben. Trotz einiger Ausgrabungen hat man die Schätze bis heute nicht gefunden.

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