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Die Organisatoren und Teilnehmer wollen ein Zeichen gegen die Verfolgung von Hanf-Konsumenten setzen

Fordern Ende des Hanf-Verbots

400 Teilnehmer beim dritten Global Marijuana March!

Heidelberg – Mehr als 400 Teilnehmer ziehen am Samstagnachmittag beim dritten „Global Marijuana March“ durch die Straßen. Was sie fordern und wie sie die Zukunft des Cannabiskonsums sehen:

Mehr als 400 Teilnehmer aus der gesamten Metropolregion fordern am Samstag beim dritten Global Marijuana March in Heidelberg lautstark („Hanf legal - international!”) das Ende des Hanf-Verbotes sowie seiner strafrechtlichen Verfolgung.

Damit wollen Organisatoren und Teilnehmer ein Zeichen gegen die Verfolgung von Hanf-Konsumenten setzen

Die Teilnehmer des „Global Marijuana March“ fordern am Samstag das Ende des Hanf-Verbots.

Die Menge zieht zu Ansagen von Mariana Pinzón (Deutscher Hanfverband) sowie von Jost Leßmann (Grüne Hilfe) durch die Heidelberger Innenstadt bis zum Marktplatz.

Als der Münchener DJ Audiohobel die Hymne „Legalize it“ von Peter Tosh anstimmt, ist die Menge nicht mehr zu halten und jeder singt mit.

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„Die Menschen lassen sich die unter der grün-roten Regierung stetig gewachsene Verfolgung insbesondere in Baden-Württemberg nicht mehr gefallen“, so Sprecher Christoph Lehner vom veranstaltenden Hanfverband Rhein-Neckar

Co-Sprecher Roland Hoffmann freut sich: „Die Bürger und Besucher Heidelbergs, denen wir auf der Strecke begegnet sind, haben uns mit Sympathie begrüßt. Die Legalisierungsbewegung hat in Deutschland inzwischen die Mitte der Gesellschaft erreicht, führt er weiter aus.

Co-Sprecher Roland Hoffmann freut sich: „Die Bürger und Besucher Heidelbergs, denen wir auf der Strecke begegnet sind, haben uns mit Sympathie begrüßt.“

Er hofft auf Änderungen in der Zukunft und zitiert eine Umfrage von infratest dimap vom November 2015: „51 Prozent sind der Meinung, dass Cannabis in den nächsten Jahren in Deutschland und für Erwachsene legal erhältlich sein wird.“

Cannabis als Medizin

Bei der Zwischenkundgebung auf dem Bismarckplatz spricht ein Patient mit Ausnahmegenehmigung für Medizinalhanfblüten. „Im Bereich ‚Cannabis als Medizin‘ finden sich sehr deutliche Mehrheiten in der Bevölkerung für die Freigabe der Arznei. Die kürzlich angekündigten Gesetzesänderungen sind ein Schritt in die richtige Richtung”, so Lehrer.

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Hanfverband Rhein-Neckar/kp

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