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Dr. Eckart Würzner bei Amtseinführung.

Große Pläne für die Zukunft

OB Dr. Eckart Würzner startet in zweite Amtszeit

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Heidelberg - Bezahlbarer Wohnraum, besseres Straßenbahnnetz, Investitionen in Schulen und Kitas. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat sich für seine zweite Amtszeit viel vorgenommen. 

Mit großen Zielen startet Dr. Eckart Würzner in seine zweite Amtszeit als Heidelbergs Oberbürgermeister.

Heidelberg erlebt derzeit eine Boomphase wie schon lange nicht“, sagt Würzner. Neue Perspektiven durch die Konversion der ehemaligen US-Areale, durch die Errichtung neuer Schulen und Kindergärten, durch die Auszeichnung als UNESCO City of Literature, die Ausweitung der Seniorenarbeit oder durch die Internationale Bauausstellung eröffnen sich der Stadt. 

Neue Perspektiven für alle

Es entstehen neue Perspektiven für die, die hier leben genauso wie für Menschen, die nach Heidelberg zuziehen“, betont Würzner. Jeder soll die Chance auf einen Platz in der Mitte der Stadtgesellschaft erhalten. Dabei denkt der Oberbürgermeister insbesondere auch an die Flüchtlinge, die infolge von Krieg und Vertreibung nach Deutschland kommen. 

Heidelberg ist eine internationale, weltoffene, tolerante und soziale Stadt und wird das in Zukunft sogar noch stärker sein. Semper apertus – immer offen: Der Leitspruch der Universität gilt für ganz Heidelberg.“ 

Besonders wichtig ist Würzner deshalb auch der Kontakt mit, und die Beteiligung von den Bürgern. „Mit dieser Beteiligungskultur erschließen wir uns ganz neue Möglichkeiten für die kommenden Jahre. Die Entwicklung der Konversionsflächen oder des Konferenzzentrums zeigen auf, wie erfolgreich dieser Weg ist.

Bezahlbarer Wohnraum, besseres Straßenbahnnetz, Schulen und Kitas

Als konkrete Vorhaben für seine zweite Amtszeit nennt Würzner die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, den Ausbau des Straßenbahnnetzes sowie neue Radverkehrsachsen, Investitionen in Straßen, Schulen und Kitas und den Bau eines neuen Konferenzzentrums. Zudem müssen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten angeboten werden. 

Wieder aufgreifen möchte der Oberbürgermeister die Idee, den Neckar für die Bürger erlebbarer zu machen. „Wir sollten nicht das Ziel aufgeben, den Neckar als Lebensraum für alle Menschen in Heidelberg zurückzuerobern. Ich werde mich dafür einsetzen, über einen breiten Bürgerdialog neue Möglichkeiten zu erarbeiten und dann auch umzusetzen.

Auch das Konzept eines Grüngürtels um das Stadtzentrum möchte Würzner aufgreifen: „Ein sogenannter Landwirtschaftspark, der ganz neue Vernetzungen zwischen den Stadtteilen mit Verbindungsachsen nach Schwetzingen und Mannheim entstehen lassen könnte.

Konkret hat sich die Zahl der Kitaplätze seit 2006 fast verdreifacht, in die Sanierung der Schulen flossen über 150 Millionen Euro, die Bahnstadt wandelt sich vom Güterbahnhofsareal zu einem beliebten Stadtteil mit aktuell rund 2.000 Bewohnern, dank einer einmaligen Gemeinschaftsaktion von Politik und Bürgerschaft wurde das Theater der Stadt saniert und erweitert und zudem konnte auch das Angebot für Jugendliche und Senioren gestärkt und Heidelbergs Engagement im Umweltschutz ausgeweitet werden. 

Eine gute Wahl

Die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl würdigte in ihrer Ansprache vor dem Gemeinderat im Rathaussaal die bisherige Arbeit von Würzner: „Als Bürgermeister und dann als Oberbürgermeister haben Sie seit vielen Jahren die Geschicke dieser Stadt an herausragender Stelle verantwortlich und erfolgreich mitgestaltet. Ich bin mir sicher, dass das Wohl der Stadt Heidelberg und aller ihrer Einwohner bei Ihnen weiterhin in den besten Händen ist und dass Sie dieses Wohl auch in der neuen Amtszeit nach besten Kräften fördern werden.

Stadt Heidelberg/mk

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