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In dem ehemaligen US-Armee-Quartier, den Patton-Barracks, sind in Heidelberg-Süd Flüchtlinge untergebracht.

In Notunterkunft in Patton-Barracks

Hat Security-Mann einen Flüchtling (20) gewürgt?

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Heidelberg-Süd - Ein Streit in der Notunterkunft in den Patton-Barracks ist eskaliert. Jetzt steht ein Sicherheitsmann im Visier der Kripo: Hat er einen Bewohner (20) gewürgt?

Was genau passierte am frühen 16. Oktober in der Flüchtlingsunterkunft in den Patton-Barracks?

Gleich mehrfach mussten Beamten vom Polizeirevier Süd mitten in der Nacht in den Kirchheimer Weg ausrücken, um Streitigkeiten unter drei Bewohnern zu schlichten.

Weil ein 20-Jähriger aus Mali angeblich in dem Flüchtlingsheim bestohlen wurde, alarmierten Security-Männer gegen 0:40 Uhr die Polizei.

Doch damit war noch lange keine Ruhe. Kurz vor 3 Uhr drang der inzwischen stark angetrunkene Malier in das Zimmer von zwei Tunesiern ein, geriet in Streit.

Ein Raum in der Flüchtlingsunterkunft.

Der Sicherheitsdienst musste einschreiten, die Streithähne trennen. Erneut rückte eine Streife an, um für Ordnung zu sorgen. Doch der junge Malier ging derart aggressiv gegen die Polizisten vor, dass diese ihn festnehmen mussten.

Nachdem der Angreifer wieder nüchtern war, wurde er wieder auf freien Fuß entlassen – und beschuldigte plötzlich einen Sicherheitsbeamten des tätlichen Übergriffs!

Auch bei der polizeilichen Befragung wiederholte der Malier seine Anschuldigung, während den nächtlichen Auseinandersetzungen von dem Sicherheitsmann am Hals ergriffen und gewürgt worden zu sein.

Seltsam: Eine ärztliche Untersuchung, die Klarheit hätte bringen können, lehnte der 20-Jährige ab.

Um die Vorwürfe gegen den Sicherheitsbeamten zu klären, hat die Kripo Heidelberg die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

pol/pek

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