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Ich komm‚ wieder, keine Frage! 

Panik bei Nachtschwärmern! Was ist im „Goodfellas“ los?

Heidelberg-Weststadt - Fast jeder saß (oder hing) schon mal bei ‚Eddie‘ am Tresen. Wer jetzt an der Kult-Kneipe vorbeiläuft, dem bietet sich ein schreckliches Bild. Wir haben sofort nachgefragt: 

Fast jeder, der gerne mal im nächtlichen Heidelberg unterwegs ist, ist schon mal bei ihm eingetrudelt. Ins „Goodfellas“ geht man nicht gezielt - hier ‚landet‘ man. Und das auch gerne kurz, bevor der Himmel wieder lila wird. Seit dreiundzwanzig Jahren ist Eddie hinter seinem Tresen, aus der Weststadt, aus dem Nachtleben nicht mehr wegzudenken. 

In Schutt und Asche

Wer in den letzten Tagen jedoch zufällig an der Kult-Kneipe vorbeigekommen ist, dem dürfte fast das Herz stehengeblieben sein. Der Laden liegt, wenn man so sagen will, in Schutt und Asche. Manch einer könnte sich an die ‚Zwitscherstube‘ erinnert fühlen, das urigste aller Kneipen-Urgesteine, das vor einigen Monaten der vielzitierten Gentrifizierung weichen musste. 

Das bedeutet nichts anderes, als das zunehmende, folgenschwere ‚Schicker-werden‘ von Stadtteilen, die sich immer größerer Beleibtheit erfreuen. Eine Kneipe im Erdgeschoss macht sich eben nicht gut hinsichtlich der Mietpreise der darüber liegenden Wohnungen. 

Eine Kult-Kneipe wird saniert! Was passiert im ‚Goodfellas‘?

Keine Panik - das ‚Goodfellas‘ bleibt, wo  und wie es ist! 

Inhaber Eddie, Seele der Kneipe und einzigartiger Entertainer hinterm Zapfhahn, macht nicht dicht. Auch wenn es derzeit, zumindest optisch sehr danach aussieht. Seit einigen Tagen ist fast der komplette Innenausbau dem Vorschlaghammer zum Opfer gefallen. 

The one and only ‚Eddie'

Eddie beruhigt seine Gäste, die er fast alle beim Namen nennen kann: “Keine Panik, wir machen das „Goodfellas“ nur ein bisschen hübscher. Alter Teppich und Boden raus, Kacheln von den Wänden, frische Farben und solche Dinge. Das war der Plan - jetzt wird es irgendwie doch eine größere Sanierungsgeschichte! Aber in ein paar Wochen geht es weiter!“ Das dürfte Stammgäste und Nachtschwärmer beruhigen. Aber bleibt der Charme der Kneipe der gleiche, wenn das Olschool-Mobiliar schicker Einrichtung weicht? „Nix da! Die Möbel bleiben, sie bekommen nur ein neues Polster und werden wieder hübsch gemacht. Der Tresen bleibt auch der gleiche. Alles kommt so wieder rein, wie meine Gäste es gewöhnt sind“. 

Auch darüber, dass auch Eddie eines Tages sein ‚Baby‘ dichtmachen muss, weil es für die schicke Weststadt nicht mehr adäquat sein könnte, müssen wir uns nicht sorgen.

Er hat die Räumlichkeiten vor zwei Jahren gekauft. 

Die fleißigen Handwerker und Helferlein, die mit im Moment Hochdruck hämmern und renovieren, haben das hoch gesteckte Ziel, in vier Wochen fertig zu sein. 

Realistisch betrachtet wird es wohl doch Ende September - irgend etwas ist ja immer. 

„Neckarglühen“ am Iqbal-Ufer

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Impressionen vom Hotel zum Ritter St. Georg

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Die ‚CheerMasters‘ in Heidelberg!

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