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Der vermeintliche Raubüberfall am Hauptbahnhof wurde vom „Opfer“ nur vorgetäuscht. (Symbolfoto)

„Opfer“ verstrickt sich in Widersprüche

Raub am Hauptbahnhof war vorgetäuscht!

Heidelberg-Weststadt - Die Polizei fahndet am Dienstag nach drei Männern, die am Hauptbahnhof einen Mann ausgeraubt haben sollen. Doch dann stellt sich heraus: Das ‚Opfer‘ hat gelogen!

+++ UPDATE +++

Bei dem Raubüberfall, der um kurz nach 12 Uhr am Willy-Brandt-Platz stattgefunden haben soll, handelt es sich um ein vorgetäuschtes Delikt!

Das vermeintliche Opfer verstrickt sich bei der Befragung durch die Polizei hinsichtlich des Tatablaufes mehr und mehr in Widersprüche. Schließlich gibt der Mann zu, dass er den Vorfall erfunden hat.

Warum er gelogen hat, ist am Dienstag noch nicht bekannt. Unabhängig von dem möglichen Motiv des Mannes, sieht dieser einer Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat entgegen. Außerdem wird geprüft, ob ihm die Kosten des daraus resultierenden Polizeieinsatzes auferlegt werden.

Am Mittwoch teilt die Polizei mit, dass der Mann sich zu den Hintergründen seiner Tat geäußert hat. Demnach soll er seinen Geldbeutel mit mehreren hundert Euro Bargeld bereits am Vortag verloren haben. Wegen seiner Vergangenheit, in der er nach eigenen Angaben spielsüchtig war, befürchtete er, dass seine Familie ihm nicht glauben würde. 

Die dadurch bei ihm aufkommende Panik sei der Grund gewesen, weshalb er sich mit einem Stein sogar selbst eine Verletzung im Gesicht zugefügt hatte.

Hintergrund

Die Mitteilung über den Raubüberfall löst am Dienstag den sofortigen Einsatz und die Fahndungskoordinierung aller verfügbaren Polizeistreifen aus. Es werden drei Männer gesucht, die die Tat begangen haben sollen – sogar eine Personenbeschreibung der vermeintlichen Täter liegt vor.

pol/kab

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