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Der Tierrettung gelingt es am Freitagabend gemeinsam mit zahlreichen Helfern, ein nach einem Scheunenbrand entlaufenes Rind sicher zurück nach Hause zu bringen.

Tierische Rettungsaktion

Nach Scheunenbrand: Tierrettung fängt letztes Rind!

Heidelberg-Wieblingen - Nach dem Brand einer Stallung vermisst der Landwirt einige seiner Rinder. Am Freitag kann endlich das letzte Tier nach Hause gebracht werden. Die tierische Rettungsaktion:

Am Freitagabend kann auch das letzte Rind eingefangen werden. Gegen 18 Uhr wird das Tier mit einer Drohne, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, auf einem am Grenzhöfer Weg angrenzenden Maisfeld geortet.

Letztes Rind nach Scheunenbrand eingefangen

Mithilfe eines Blasrohres verabreicht ein ehrenamtlicher Helfer der Tierrettung Rhein-Neckar einen Betäubungspfeil. Ein Traktor bringt das betäubte Tier schließlich aus dem Maisfeld zurück auf den Hof seines Besitzers. Dort wird es von einer Tierärztin untersucht.

Insgesamt sind neben der Tierrettung rund 30 weitere Helfer im Einsatz. Gegen 19:20 Uhr ist die Rettungsaktion beendet. 

Am Mittag zuvor konnte bereits ein entlaufenes Kalb in einem nahegelegenen Feld gefunden und eingefangen werden.

Hintergrund

Aus bislang ungeklärter Ursache fängt am Samstagabend das freistehende Stallgebäude im Gewann Hessenhöfe an zu brennen. (WIR BERICHTETEN) Darin leben über 30 Rinder und Kühe. Als der Landwirt den Brand entdeckt, eilt er mit seinem Sohn sofort zum brennenden Stall, um seine Tiere zu retten – doch für 21 Tiere kommt jede Hilfe zu spät. Sie fallen den Flammen zum Opfer oder werden so schwer verletzt, dass sie durch einen Tierarzt getötet werden müssen.

21 Tiere sterben bei Scheunenbrand! 

Später stellt sich heraus: Nicht alle Tiere wurden getötet oder gerettet. Drei Tiere sind dem Feuer entkommen und seitdem verschwunden. Zwei der Rinder werden auch am Donnerstag noch vermisst – bis jetzt.

pol/pri/kab 

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