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Auch im Wintersemester 2015/2016 wird es für die Studenten an der Heidelberger Uni eng.

Jetzt wird´s wieder eng

Vorlesungsbeginn: Tausende Studis noch auf Wohnungssuche!

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Heidelberg - Die Vorlesungszeit hat offiziell begonnen und noch immer haben einige Studenten keinen (bezahlbaren) Wohnraum gefunden. Die aktuelle Situation: 

Am Montag, 12. Oktober, hat offiziell die Vorlesungszeit an der Heidelberger Universität begonnen – spätestens jetzt strömen tausende Studenten in die beliebte Stadt am Neckar. 

HEIDELBERG24 hat beim Studierendenwerk Heidelberg nachgefragt: Wie sieht es aktuell auf dem Wohnungsmarkt aus? 

Zunächst eine gute Nachricht: „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage im Wintersemester 2015/2016 etwa auf dem gleichen Niveau geblieben. Eine steigende Nachfrage ist aktuell nicht feststellbar“, erklärt Katrin Bansemer, Assistentin der Geschäftsführung des Studierendenwerks Heidelberg. 

Etwa gleichbleibend bedeutet jedoch nicht, dass der Wohnungsmarkt für die Studenten entspannt ist: Die Wohnheime des Studierendenwerks Heidelberg sind an allen betreuten Hochschulstandorten belegt, bezahlbarer Wohnraum für das Studierendenbudget ist rar. 

Am Studienort Heidelberg stellt das Studierendenwerk Heidelberg 4.778 Bettplätze zur Verfügung. Inklusive der betreuten Außenstandorte – Heilbronn, Bad Mergentheim, Mannheim – hält es insgesamt 5.386 Wohnheimplätze bereit“, erklärt Bansemer.

Zum Wintersemester 2015/2016 standen insgesamt 1.200 freie Wohnheimplätze in Heidelberg zur Verfügung – rund 4.300 Studenten hatten sich auf diese Plätze beworben; 3.100 mussten dementsprechend leer ausgehen und sich auf dem Wohnungsmarkt umsehen. 

Seit Anfang September sind alle Wohnheimplätze belegt. Aktuell stehen noch rund 2.400 Bewerber auf der Warteliste.“ 

Für diejenigen, die gar keinen (bezahlbaren) Wohnraum bis zum Vorlesungsbeginn finden, stellt das Studierendenwerk Notquartiere zur Verfügung. Von Anfang September bis Ende November stehen etwa 20 Bettplätze für die wohnungssuchenden Studenten bereit. 

Seit Eröffnung der Notquartiere Anfang September wurden etwa 40 Notplätze in Anspruch genommen. Es ist ein tägliches Kommen und Gehen. Bis zur Schließung der Notquartiere rechnen wir mit rund 100 Studierenden, die die Notquartiere im Zeitraum von Anfang September bis Mitte/Ende November in Anspruch genommen haben werden“, so Bansemer.

Um mehr Wohnheimplätze schaffen zu können, hatte das Studierendenwerk auch die Idee, das Gefängnis ‚Faulen Pelz‘ als Wohnmöglichkeit für Studenten zu nutzen. 

„Ein konkretes Konzept gibt es für diese Idee nicht. Bisher hat das Studierendenwerk Heidelberg sein Interesse bekundet, um gegebenenfalls weiteren notwendigen studentischen Wohnraum, unter anderem für international Studierende, an einem attraktiven Standort der Stadt zu schaffen. Die Wohnungsnot macht erfinderisch, sodass auch ungewöhnliche Gebäude zur Wohnraumschaffung für das Studierendenwerk Heidelberg in Betracht kommen“, erklärt Bansemer.

mk

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