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Kräftige Unterstützung für die Kampagne plus5 (von links nach rechts: Dr. Giudo Adler - Leitender ärtztlicher Direktor des Uniklinikums, Senni Hundt - Stellvertretende Kanzlerin der Universität Heidelberg, Thomas Köber - Präsident des Polizeipräsidiums Mannheim, Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner)

309 Radunfälle mit 245 Verletzten – das ist zu viel!

Fünf Minuten für mehr Sicherheit

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Fünf Minuten mehr Zeit einplanen – und so unfallfrei ans Ziel kommen: Polizei, Stadt, Universität und Uniklinikum starten ein neues Aufklärungs- und Aktionsprogramm für Heidelberger Radfahrer.

Heidelberg ist Fahrradstadt – logisch, dass es dadurch häufiger als in anderen Städten zu Unfällen mit dem Drahtesel kommt. Deswegen startet das Polizeipräsidium Mannheim, die Stadt Heidelberg sowie Universität Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg die Präventionskampagne "plus5 – Minuten die schützen".

Fünf Minuten mehr für die Fahrstrecke einplanen

Die Botschaft: einfach fünf Minuten mehr Zeit einplanen, Verkehrsregeln einhalten und dadurch entspannter – vor allem aber sicherer ankommen. Um das zu erreichen, werden an Routen mit hohem Unfallpotenzial – etwa an der Ernst-Walz-Brücke – große Plakate und Banner aufgehängt. Ihr Ziel: Die Radfahrer für riskantes Fahrverhalten sensibilisieren. 

Prominente Unterstützung

Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, selbst überzeugter Fahrradfahrer, unterstützt die Kampagne. "Mit plus5 versuchen wir, ein Bewusstsein für ein unfall- und konfliktfreieres Fahren durch die Stadt zu schaffen", so Würzner.

Häufigste Unfallursache: Benutzen der falschen Fahrbahn

Bei der Pressekonferenz zum 5plus-Start erklärt Dieter Schäfer, Direktor des Polizeipräsidiums Mannheim, dass es 2013 im Stadtgebiet zu 309 Radunfällen mit 245 Verletzten gab. "Bezogen auf 100.000 Einwohner ist die Unfallrate und damit das Verletzungsrisiko für Radfahrer in Heidelberg fast doppelt so hoch wie im Stadtgebiet Mannheim", erläutert Schäfer weiter. Grund hierfür sei die Topographie der Stadt: Durch die Flusslage werden die Brücken nämlich zu Nadelöhren, die hohe Verkehrsdichte führt häufiger zu Unfällen.

Häufigste Unfallursache ist die falsche Fahrbahnnutzung, danach folgt die zu hohe Geschwindigkeit. Platz drei und vier: Fahrfehler und zu geringer Sicherheitsabstand. Für Schäfer macht die Aktion plus5 gerade in Heidelberg Sinn, da es durch die Unfallstatistiken offensichtlich würde, dass die Radfahrer in der Akademikerstadt besonders offensiv fahren würden.

Für alle, die mehr über die Aktion erfahren möchten: www.aktionplus5.de

Fotos: Unfall beim Linksabbiegen

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