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Digitalisierung bestimmt die Arbeitswelt neu

Zukunft 4.0

Wenn der Roboter Deine Arbeit besser machen wird!

Digitalisierung: Das Wort, das dieses Jahrtausend prägt. Was heißt das aber für die Berufswelt? Welche Jobs sterben aus, welche haben Potential? Was verändert sich im Unternehmen?

Die Suche nach dem richtigen Job ist nicht mehr nur eine Frage Deines Gehalts und Deiner Fertigkeit. Auch solltest Du den Blick auf die Zukunft richten: Existiert Deine Arbeit in zehn Jahren überhaupt noch?

Die Digitalisierung schreitet voran, nimmt immer mehr Fahrt auf und ein Halt ist nicht in Sicht. Sie ist in allen Lebensbereichen erkennbar, und ob man sich über so manche Idee und Entwicklung Sorgen machen muss, bleibt offen.

Diese Jobs können bis 2025 „aussterben“:

Wer Maschinen und Anlagen wartet oder steuert, könnte laut dem IAB Forschungsbericht 2015 gefährdet sein. Auch stark betroffen sind Metallbau, viele „Elektroberufe“, Hausmeister bzw.facility manager oder technische Berufe. In den nächsten 10 Jahren werden fast eine halbe Millionen dieser Arbeitsplätze verschwinden.

Dafür haben diese Berufe potential:

Ganz klar liegen die Informatikberufe weit vorne. Auch die natur- und wirtschaftswissenschaftliche Arbeit hat ordentlich Potential. Auch die Juristen, Psychologen und Manager müssen sich weniger Sorgen machen - in diesen Branchen werden rund 430.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Unterm Strich fallen zwar Jobs weg, aber es kommen auch neue hinzu. Wichtig wäre nur der Saldo, der am Ende „rauskommt“.

Warum aber sind so viele Berufe gefährdet?

„Schuld“ sind größtenteils Roboter, die immer präziser und dadurch besser ihre Arbeit verrichten und den Menschen, so hart das jetzt auch klingen mag, unbrauchbar machen. 

Wie man mit den Science-Fiction-Vorstellungen am besten umgehen sollte, darüber machen sich viele Forscher Gedanken. Der Mensch solle mit dem Roboter „Hand in Hand“ arbeiten, um die maximale Effizienz und Effektivität zu schaffen. Doch für viele ist das eine beängstigende Zukunftsperspektive. Besteht die Möglichkeit, dass künstliche Intelligenz bald schlauer wird als wir?

Doch Digitalisierung hat auch einige Vorteile für die Berufswelt:

Roboter sind günstiger als viele Arbeitnehmer in Billiglohnländern, d.h. es wird kostengünstiger im eigenen Land zu produzieren, und das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland.

Zudem werden sich Führungsstile in Unternehmen ändern:

Noch gibt es in vielen Arbeitsplätzen eine klare Hierarchie, doch das könnte sich durch die Digitalisierung ändern. Es soll immer mehr die Kreativität der einzelnen Mitarbeiter gefördert werden, und es wird ein Verhältnis auf Augenhöhe zwischen Chef und Angestellten angestrebt. Auch die Kommunikation wird groß geschrieben. Mitarbeiter sollen sich gut austauschen können, international arbeiten und mit neuen Menschen in Teams arbeiten.

Aktuell sieht die Lage aber noch etwas anders aus: In vielen Arbeitsplätzen herrschen noch „altertümliche“ Verhältnisse, gerade in Bezug auf die Technik. Statt mit Clouds, Smartphone und Tablet zu arbeiten, schicken Unternehmen Briefe hin und her. 

Wie sieht es aktuell in den Büros aus?

Auch hängt es oftmals am Chef. Wenn dieser nämlich die Digitalisierung nicht unterstützt und voran treibt, bleibt sie auf der Stelle stehen. Nur 7 Prozent der Führungskräfte sind wirklich mit dem umfassenden Wissen über die Digitalisierung vertraut und nutzen diese für das Unternehmen. Also d.h. das derzeit 93 Prozent den wichtigsten Trend in diesem jungen Zeitalter verpassen, oder nur sehr langsam angehen.

Digitalisierung hat viele Aspekte, die die Wirtschaft und Unternehmerwelt aufleuchten lassen wird, hat aber selbstverständlich auch eine Schattenseite. Es lässt sich darüber diskutieren, ob ein Roboter den Arzt, den Lehrer oder den Postboten irgendwann ersetzen kann. 

Aber in einem Fall werden wir uns dann alle einig sein: Der Zeitpunkt Irgendwann kann durchaus eintreffen.

jol

Quelle: Mannheim24

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