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Nach der Arbeit noch weiterackern? Nicht jeder Arbeitgeber sieht das gerne (Symbolfoto).

So gibt es keinen Ärger

Zweitjob: Immer erst den Arbeitgeber informieren!

Neben dem Job im Büro am Wochenende noch im Restaurant aushelfen? Meistens ist das kein Problem – Mit diesen Tipps kannst Du sicherstellen, dass es auch wirklich keins wird:

Sicher ist sicher

Wenn Arbeitnehmer einen Zweitjob annehmen wollen sollten sie vorab immer mit dem aktuellen Arbeitgeber reden. „

Das schließt Ärger oder Irritationen von vorneherein aus

“, sagt Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Heidelberg und Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins. Denn: Einige Firmen haben auch Klauseln in ihrem Arbeitsvertrag, die den Arbeitnehmer zu einer Meldung verpflichten! In den meisten Fällen werden 

Arbeitgeber dem Anliegen aber ohne Bedenken zustimmen.

Interessenkonflikt

Kritisch wird es allerdings immer dann, wenn der Zweitjob sich negativ auf die Interessen des Hauptarbeitgebers auswirkt, erklärt Eckert. Schwierigkeiten bekommen Mitarbeiter zum Beispiel, wenn sie einen Zweitjob annehmen, mit dem sie ihrem Arbeitgeber Konkurrenz machen – und der nichts davon weiß. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine angestellte Frisörin nach Feierabend auf eigene Rechnung zu Hause weiter Haare schneidet. Dann kann sogar die Kündigung drohen. Problematisch ist es beispielsweise auch, wenn ein Mitarbeiter mit Haupt- und Nebenjob zusammen mehr Stunden arbeitet, als nach dem Arbeitszeitgesetz erlaubt ist.

Die Zahlen

Etwa fünf Prozent der Erwerbstätigen haben einen Zweitjob, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es kaum: So haben 5,4 Prozent der erwerbstätigen Frauen mindestens zwei Jobs, bei den Männern sind es 4,6 Prozent.

dpa/mk

Quelle: Mannheim24

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