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Passwörter und Nutzernamen: Die Hackergruppe "DerpTrolling" behauptet, sieben Millionen Datensätze gestohlen zu haben.

Auch Facebook könnte betroffen sein

Wurden im Web sieben Millionen Datensätze geklaut?

München - Facebook, Twitter, PSN und sogar die CIA: Die Hackergruppe "DerpTrolling" hat angeblich sieben Millionen Datensätze gestohlen. Was Sie nun wissen müssen:

Bereits am Freitag tauchte im Internet ein vermeintliches Bekennerschreiben der Hackervereinigung "DerpTrolling" auf: Mehrere Tausend echte Nutzernamen und Passwörter will die Gruppe auf Twitter veröffentlicht haben. Insgesamt hätten sie weltweit etwa sieben Millionen Datensätze gestohlen, so "DerpTrolling".

Betroffen seien das Playstation Netzwerk PSN, Facebook, Twitter, Windows Live, Electronic Arts Origin, Comcast, 2K Games und sogar die CIA. Das berichtet der österreichische Technikblog mimikama.at .

Über den Sinn des mutmaßlichen millionenfachen Datenklaus soll sich "DerpTrolling" wie folgt geäußert haben: Mit der Aktion wollen die Hacker Firmen dazu animieren, ihre eigenen Dienste sicherer zu machen. Das berichtet mimikama.at.

Zweifel an Twitter-Meldung

Inwieweit die veröffentlichten Daten authentisch sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Gerüchten zufolge sollen Teile der gestohlenen Daten, die auf Twitter publiziert wurden, gefälscht sein. Auch The Guardian berichtet: Bei den Konten handle es sich zum Großteil wohl um Daten, die bereits in der Vergangenheit von anderen Hackern publiziert worden waren. Nachprüfen lässt sich das nicht mehr. Der Twitter-Account, der am Freitag die Schock-Nachricht verbreitet hatte, wurde mittlerweile gelöscht.

Trotzdem: Es ist Vorsicht geboten. Sollten "DerpTrolling" tatsächlich sieben Millionen Datensätze erbeutet haben, hilft Nutzern der betroffenen Netzwerke nur eines: schnellstens die Passwörter der Accounts zu ändern.

vin/dpa

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