Alte Schule trifft auf moderne Technik

Oma schickt netteste Google-Frage aller Zeiten - Konzern reagiert

München - "Ich google das mal schnell", heißt es, wenn man mal etwas nicht weiß. Eine Seniorin erinnert uns alle daran, dass man dabei seine guten Manieren nicht vergessen sollte.

Die Briten sind von Natur aus höfliche Menschen, sagt man, und gerade die ältere Generation weiß einfach noch, was sich gehört. So auch May Ashworth. Die 86-Jährige wollte wissen, was die römische Zahl MCMXCVIII in arabischen Ziffern bedeutet und wandte sich an die Suchmaschine nach einer Antwort.

Jeder andere würde jetzt wohl einfach die Buchstabenfolge in die Suchmaske eingeben, auf Enter drücken und sehen, was Google ausspuckt. Nicht so die alte Dame. Sie tippte ein: "Bitte übersetzen Sie diese römische Ziffernfolge: MCMXCVIII. Danke“.

Ihr Enkel sah das und machte einen Screenshot, den er auf Twitter postete, versehen mit dem Kommentar "Oh mein Gott! Ich habe den Laptop meiner Omi geöffnet. Sie hat was gegoogelt und 'bitte' und 'danke' dazugeschrieben. Ich krieg mich nicht mehr ein."

Der Tweet wurde in einer Woche mehr als 16.000 Mal geteilt und bekam mehr als 24.000 Likes. So kann man mit Höflichkeit zum Internet-Star werden.

Das antwortet Google

Auch der Internet-Riese bekam Wind von der Geschichte, als diese ihren Siegeszug durch das  Internet antrat. Bei Google freute man sich sehr über die höfliche Seniorin - und weil auch die Menschen hinter der Suchmaschine wissen, was sich gehört, antworteten sie ihr:

"Liebe Omi von Ben, wir hoffen, es geht dir gut. In einer Welt von Milliarden von Suchanfragen hat deine uns zum Lächeln gebracht. Oh, und die Antwort auf deine Frage lautet 1998. Vielen Dank."

Enkel Ben war so stolz auf seine berühmte Großmutter, dass er sie zu einem gemeinsamen Selfie überredete.

hn

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