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Infantin Cristina hat Schadensersatz hinterlegt - und dabei einen Fehler gemacht.

Finanzskandal mit Fehlern

Infantin überweist 587.000 Euro auf falsches Konto

Palma de Mallorca - Die in einen millionenschweren Finanzskandal verwickelte Schwester von Spaniens König Felipe hat Schadensersatz gezahlt - und dabei einen blöden Fehler gemacht.

Der Anwalt der spanischen Infantin Cristina hat für die Schwester von König Felipe VI. eine Schadenersatzsumme von fast 600 000 Euro versehentlich auf ein falsches Konto überwiesen. Das Geld hatte die Staatsanwaltschaft wegen einer Finanzaffäre von der Infantin gefordert. Cristina (49) soll nach Ansicht der Behörde mit dieser Summe Schadenersatz dafür leisten, dass sie von Geldern profitierte, die ihr Mann Iñaki Urdangarin unterschlagen haben soll.

Der Ermittlungsrichter José Castro teilte der Schwester des Königs am Dienstag mit, dass der Betrag nicht beim zuständigen Gericht in Palma de Mallorca eingegangen sei. Das Geld sei vielmehr an ein Gericht in Barcelona überwiesen worden.

Die Verteidigung der Infantin hofft darauf, mit der Hinterlegung der Summe die Erhebung einer Anklage gegen Cristina abwenden zu können. Cristinas Mann soll mit Komplizen rund sechs Millionen Euro Steuergelder unterschlagen haben.

dpa

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