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Kabarettist Andreas Giebel wäre manchmal gerne König.

"Kleinigkeiten mit Humor lösen"

Andreas Giebel wäre gern König

München - Er schätzt Ludwig II. und findet die Demokratie manchmal etwas anstrengend, deshalb wäre Kabarettist Andreas Giebel (56) ab und zu gerne König.

 „Manchmal ist es schon sehr anstrengend mit der Demokratie, wenn alles so lange zu Ende diskutiert wird, bis gar nichts mehr herauskommt“, sagte Giebel anlässlich der Ausstrahlung des Heimatkrimis „Die reichen Leichen“ rund um den Tod von König Ludwig II.. „Es gibt so viele Kleinigkeiten, die man mit Humor lösen kann.“

Das Bayerische Fernsehen zeigt den von Dominik Graf inszenierten Film am Samstag (18. Oktober/20.15) um 20.15 Uhr.

Den Märchenkönig schätzt Giebel sehr, vor allem „dieses Barocke, Verklärende“. „König Ludwig II. war keineswegs blöd, eher hochintelligent, von Musen und Künsten überwältigt und deshalb auch sehr sensibel, ein Paradiesvogel“, sagte der Kabarettist. „Auch Rudolph Moshammer hat sich an ihm orientiert.“ Heute sei ein typischer Münchner allerdings etwas anders. „Ein paar schräge Typen haben wir aber immer noch.“

dpa

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