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Hat sie oder hat sie nicht? Monserrat Caballé muss sich wegen Steuerhinterziehung vor einem Gericht verantworten.

Vorwurf der Steuerhinterziehung

Opern-Diva Monserrat Caballé vor Gericht

Barcelona - Gegen die einstige Opern-Sängerin läuft derzeit ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Am Freitag musste sich Monserrat Caballé vor Gericht verantworten.

Die spanische Opern-Diva Montserrat Caballé hat den Vorwurf des Steuerbetrugs in Höhe von über einer halben Million Euro zurückgewiesen. Die 81-Jährige versicherte am Freitag bei ihrer Vernehmung durch einen Ermittlungsrichter, sie habe 2010 entgegen der Überzeugung der Staatsanwaltschaft nicht in Barcelona gewohnt, sondern ihren festen Wohnsitz im Pyrenäen-Kleinstaat Andorra gehabt, wie die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf Justizkreise berichtete. Aus diesem Grund habe sie im betreffenden Jahr ihre Einnahmen nicht in Spanien versteuert.

Die Sängerin war von einem Richter zur Beschuldigten erklärt und zur Vernehmung vor Gericht vorgeladen worden, durfte aber aus Gesundheitsgründen bei sich zu Hause in Barcelona aussagen. Bei der rund eineinhalbstündigen Befragung habe sie beteuert, dass sie 2010 lediglich zu Arztbesuchen nach Barcelona gereist sei, berichtete efe. Diese Woche hatte Caballé ungeachtet ihrer Unschuldsbeteuerung laut Medien 300 000 Euro an den Staat überwiesen. Sie wolle auch den Rest der geforderten Summe aufbringen und damit verhindern, dass ihr der Prozess gemacht werde, hieß es. Die Sopranistin gilt als eine der bedeutendsten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts.

dpa

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