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Sean Penn fühlt sich verleumdet.

Mit Frauenschläger verglichen

Verleumdung: Sean Penn will 10 Millionen Dollar

Los Angeles - Der zweifache Oscar-Preisträger Sean Penn (55) ist sauer: Er wurde mit einem Kollegen verglichen, der seine Frau geschlagen hat. Für einen US-Filmproduzent könnte das teuer werden.

Penn hat US-Medien zufolge eine Klage über zehn Millionen Dollar (rund neun Millionen Euro) gegen den US-Filmemacher Lee Daniels (55) eingereicht. Der Produzent hatte einen Vergleich zwischen Penn und Schauspieler Terrence Howard (bekannt aus der TV-Serie "Empire") gezogen, dem häusliche Gewalt vorgeworfen wird und der zugegeben hatte, seine erste Ehefrau geschlagen zu haben.

"Sean wurde in den vergangenen Jahren mehrfach mit falschen, grundlosen und unverantwortlichen Behauptungen attackiert. Das ist nur das jüngste Beispiel", begründete der Anwalt des Hollywood-Stars ("Mystic River", "Milk") die Verleumdungsklage gegenüber "Us Weekly". Sie wurde demnach am Dienstag (Ortszeit) in New York eingereicht.

Penn galt vor allem in den 80er Jahren als das Enfant terrible Hollywoods. Es kam zu Prügelattacken auf Fans und Reporter. Außerdem war er wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen und wegen körperlicher Auseinandersetzungen mit seiner damaligen Frau, Popstar Madonna (57), vor Gericht zitiert worden.

"Er ist sicher mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten, Penn wurde aber nie wegen häuslicher Gewalt verhaftet oder gar verurteilt. Das können seine Ex-Frauen bestätigen und beglaubigen", erklärte der Anwalt des Schauspielers dem "Hollywood Reporter".

dpa

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