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Jetzt darf ich (ganz offiziell) wieder meinen heißgeliebten Kaffee genießen. 

Katja in der Fastenzeit

40 Tage ohne...: Schluss mit Fasten!

Mannheim - 40 Tage lang verzichte ich auf alle koffeinhaltigen Getränke - kann das gut gehen? Wie es mir Tag für Tag ergeht, könnt ihr hier nachlesen!

Still ist es in diesem Blog geworden – Und jetzt ist die Fastenzeit auch schon vorbei. 

An alle, die durchgehalten haben: Ihr habt meinen vollsten Respekt, denn ich habe es noch nicht einmal 20 Tage geschafft.

Und ich frage mich: Wenn ich also keine drei Wochen ohne Kaffee schaffe, wie schaffen es dann andere sogar auf Süßigkeiten oder Fleisch zu verzichten? - Und das auch noch 40 Tage lang!!!

Höchste Zeit mal über mangelndes Durchhaltevermögen meinerseits nachzudenken! 

Vielleicht starte ich ja nächstes Jahr, mit neuem Tatendrang, einen erneuten Versuch.

Bis dahin: Genießt eure Schokolade, den Alkohol, das Fleisch und natürlich auch den guten Kaffee  – Ihr habt es euch verdient!

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Tag 13

Ach, wie sehr sehne ich mir Tag 40 herbei. Das zweite Wochenende habe ich (diesmal ohne „Colazwischenfälle“) erfolgreich ohne Koffein überstanden und melde mich zurück von der Front!

Man könnte ja meinen, nach fast zwei Wochen wird die ganze Geschichte jetzt mal leichter, aber im Gegenteil!

Meine Kopfschmerzen kehren immernoch in aller Regelmäßigkeit zurück und können nur mit extrem viel Wasser bekämpft werden. Die Lust auf einen schönen dampfenden Milchkaffee wird auch eher größer..

Nur die Müdigkeit habe ich erstaunlich gut in den Griff bekommen. Ich schaffe es jetzt ohne Kaffee das Haus zu verlassen ohne mich zu fühlen wie ein Komparse von „The Walking Dead“. Nur das Mittagstief gilt es tagtäglich zu überwinden. 

Nun habe ich den Tipp bekommen, dass eine kleine Portion Rosinen eine Tasse Kaffee ersetzen könne. Auch Sportler essen das Trockenobst angeblich für einen Energiekick.

Rosinen - können sie den Kaffee ersetzen?

Da mir Rosinen ganz gut schmecken, werde ich wohl mal ausprobieren, ob sie mir aus besagtem mittäglichen Tief heraushelfen können.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

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Tag 6

So, das erste koffeinlose Wochenende wäre dann auch überstanden - fast!

Eigentlich fing alles ganz gut an. Am Freitagabend ersetzte ein Gläschen Wein den Feierabend-Kaffee, das ließ sich auf jeden Fall aushalten :)

Am Samstag ausgeschlafen und ab in die Mannheimer Innenstadt. Mit Shopping kann man ja bekanntlich einiges kompensieren.

Abends noch ein wenig Arbeit drangehängt und immer schön vom Wunsch abgelenkt, einfach mal die Kaffeemaschine anzuschmeißen..

Das Treffen mit Freunden am Abend wurde dann spät - und ich sündigte!

Wohlgemerkt absolut unbewusst.. Als ich mir an der Bar an einer netten Cola nippte, dachte ich gar nicht mehr darüber nach, dass ich gerade entgegen aller Verbote handle.

Der Übeltäter in Flaschen! (Symbolbild)

Ich persönlich finde ja schon fast, das das „unbewusste sündigen" gar nicht wirklich zählt, was sagt ihr?

Wenn´s hilft: Am Sonntag litt ich dann vor mich hin. Zum traditionell ausgiebigen Frühstück gehört für mich einfach Kaffee dazu. Dass ich dann auch noch den ganzen Tag auf der Couch verbracht habe und der Kreislauf natürlich nicht wirklich in Schwung kommen konnte, machte diesen Tag zu der bisher schwierigsten Geduldsprobe meiner bisherigen persönlichen Fastenzeit.

Trotz des kleinen samstäglichen Einbruchs mache ich natürlich weiter. Haltet durch, liebe Fastenkomplizen! (Und passt auf die kleinen Fallen auf, die euch der Alltag so stellt)

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Tag 2

Wer hätte das gedacht - der Arbeitstag neigt sich so langsam dem Ende zu und ich habe immernoch keinen Kaffee angerührt. Auch kein Red Bull oder Cola oder überhaupt irgendwelche koffeinhaltigen Getränke!

An Tag 2 kann ich also schon fast ein Häkchen machen - ein bisschen stolz bin ich durchaus, wenn ich meinen bisherigen Kaffeekonsum bedenke.

Aber trotz aller Euphorie - mein Kopf und Körper möchten jetzt trotzdem gerne ein kleines Nickerchen machen. 

Kein Kaffee, dafür aber viel Müdigkeit!

Bekämpft hab ich diese Müdigkeitsattacken bisher mit frischer Luft und ganz viel Zucker. 

Da muss ich mir aber eine Alternative einfallen lassen, sonst falle ich vom einen in das andere Laster.

Bis jetzt läuft´s doch aber ganz gut. Richtig Angst habe ich allerdings vor dem Wochenende.

Ein nettes Käffchen zum ausgiebigen Sonntagsfrühstück ist doch zu verlockend!

Aber egal welche Verlockungen euch in der nächsten Zeit über den Weg stolpern: Haltet durch Freunde des Fastens!

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Tag 1

Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich heute schon gähnen musste! 

Heute morgen war für mich nix mit Kaffee! Und während meine lieben Kollegen im Laufe des Tages Energie an der Redaktions-Kaffeemaschine tankten, konnte ich nur zusehen - und an meiner Saftschorle nippen.

Die Kaffeemaschine muss jetzt 40 Tage lang ausgeschaltet bleiben!

Dabei müsste ich ja eigentlich nur kurz diesen kleinen Knopf drücken und schon wäre ich wieder mit dem Lebenselixier Koffein versorgt.

Erste Entzugserscheinungen äußern sich übrigens nicht nur durch Müdigkeit, sondern auch durch leichte Kopfschmerzen - die hoffentlich nicht schlimmer werden!

Aber ich halte durch und hoffe, dass mein Gehirn bald von selbst auf die Idee kommt, dass es auch ohne Koffein, Energy-Drinks und Co. funktionieren kann und muss.

In den nächsten Tagen werde ich mich über Alternativen zum Koffein informieren, kann ja nicht schaden...

An alle, die heute auch mit dem Verzicht eines geliebten Lasters begonnen haben: Ich fühle mit euch und wünsche euch viel Kraft und Durchhaltevermögen für die nächsten Tage!

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„Hinter jeder erfolgreichen Frau steht eine beeindruckende Menge Kaffee."

(Stephanie Piro)

Dieser Satz trifft - zumindest was die beeindruckende Menge an Kaffee betrifft - bei mir ziemlich genau ins Schwarze. Den "Wachmacher" trinke ich schon lang nicht mehr nur, um meiner Müdigkeit Herr zu werden, sondern mittlerweile auch aus purem Genuss.

Jetzt wage ich den Selbstversuch: Kann ich meinen Alltag auch ohne das kleine Hilfsmittelchen Koffein durchhalten?

Gemeinsam mit meinen Kollegen von MANNHEIM24 und HEIDELBERG24 will ich 40 Tage lang immer wieder den inneren Schweinehund besiegen und bin gespannt ob ich diesen Kampf auch gewinne - oder vorher einschlafe.

Besonders schwer wird es für mich morgens, denn der Kaffee direkt nach dem Aufstehen gehört für mich schon viel zu lange zur absoluten Gewohnheit. Das Red Bull zwischendrin einfach mal sein zu lassen, wird aber sicherlich auch eine Herausforderung.

Ich freue mich auf jeden Fall, meine Erfahrungen mit euch zu teilen und drücke allen die Daumen, die gemeinsam mit uns fasten!

Quelle: Mannheim24

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