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Psychopharmaka hätten Hungertod eines Häftlings verhindern können

JVA Bruchsal

Der Häftling hätte nicht sterben müssen

Bruchsal - Ein Häfling lieg tot in seiner Zelle. Der Grund: Er hatte aufgehört zu essen. Jetzt hat sich die Staatsanwaltschaft und ein Gutachter mit dem Fall beschäftigt.

Der Hungertod eines Häftlings vor zehn Monaten im Gefängnis Bruchsal wäre nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe vermeidbar gewesen. 

Ein nervenfachliches Gutachten kommt zum Schluss, dass bei dem 33 Jahre alten Mann aus dem afrikanischen Burkina Faso eine krankhafte Störung der Geistestätigkeit vorlag. 

Heißt: Die Entscheidung, sich nicht mehr ausreichend zu ernähren, habe er in diesem Sinne nicht aus freiem Willen getroffen, sondern sie sei dieser Störung geschuldet gewesen.

dpa/H24

Quelle: Mannheim24

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