Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
1 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
2 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
3 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
4 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
5 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
6 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
7 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.
8 von 16
Neues Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Ludwigshafen.

Neu in Ludwigshafen

Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge!

  • schließen

Ludwigshafen-Mitte – Ihre körperlichen und seelischen Qualen sind unvorstellbar... Damit Flüchtlinge ihre Traumata verarbeiten können, gibt‘s jetzt das Psychosoziales Zentrum Pfalz.

Sie leiden unter schrecklichen Erlebnissen wie Verfolgung, Gewalt, Krieg, Folter, Vergewaltigung oder Naturkatastrophen – die auch in Ludwigshafen hundertfach ankommenden Flüchtlinge.

Etwa die Hälfte der zu uns kommenden Flüchtlinge ist traumatisiert und die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass diese Menschen professionell behandelt werden, wie es auch die EU-Aufnahmerichtlinie fordert“, nennt Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein (Grüne) dramatische Zahlen.

Für diese Bedürftigen gibt´s seit Kurzem das neue Psychosoziale Beratungszentrum Pfalz (PSZ) in der Wredestraße 17. Ebenso wie das Mainzer Pendant mit zusätzlich vom Land bereitgestellten 500.000 Euro gefördert.

Seit 15. Juli werden hier Flüchtlinge mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus beraten – kostenfrei und unter Einhaltung der Schweigepflicht. Träger ist das Diakonische Werk Pfalz.

Landesweit gibt es somit fünf Beratungsstellen für Opfer von Folter und Gewalt sowie schwer psychisch oder körperlich Erkrankter – Ludwigshafen ist die einzige im Süden.

Pfarrerin Britta Geburek-Haag (47) und Dipl.-Psychologe Hans Joachim Schmitt (60) teilen sich jeweils eine „Dreiviertelstelle“ – eine Verwaltungskraft soll folgen.

Von den Kosten in Höhe von 210.000 Euro trägt das Land Rheinland-Pfalz 120.000 Euro. Spenden und Eigenmittel müssen den Rest finanzieren. Auch für das Jahr 2016 sind die Gelder im Landeshaushalt vorgesehen, müssen nur noch final abgesegnet werden.

Das PSZ ist zuständig für erwachsene Asylsuchende, die schutzbedürftig oder traumatisiert sind – unabhängig von Nationalität, politischer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit.  Bereits 29 Bedürftige aus zehn Ländern haben wir bisher beraten oder auf unserer Warteliste, davon 13 Frauen und 16 Männer“, erklärt die speziell weitergebildete Pfarrerin.

Die Leiden der Betroffenen sind vielfältig: Todesängste, Schlafstörungen, leichte Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Albträume.

Doch es geht noch weiter: „Viele verlieren das Interesse an ihren Hobbys oder Mitmenschen, schotten sich völlig ab. Sie können Glück oder Liebe nicht mehr wahrnehmen. Zu unseren Aufgaben zählen die Krisenintervention, die Stabilisierung dieser Menschen, aber auch Dinge wie Hilfe bei der Unterkunft“, so Psychologe Schmitt.

Durch die häufig überstürzte Flucht ohne Abschied werden Familien auseinander gerissen. Das alles ist sehr belastend!  Dazu kommen die Ungewissheit über den Ausgang des Asylantrages oder auch Existenzängste“, weiß Geburek-Haag.

In einem Erstgespräch wird der Beratungsbedarf ermittelt, das weitere Vorgehen besprochen. Nach einem eindringlichen, rund zehnstündigen Gespräch wird das für Flüchtlinge wichtige Gutachten erstellt, anhand dessen das Verwaltungsgericht Trier entscheidet, ob ein „Abschiebungshindernis“ vorliegt oder nicht. 

Wichtig sind dabei Dolmetscher, damit die Flüchtlinge in ihrer Muttersprache frei über ihren Kummer reden können.

Kontakt zum PSZ

Montag bis Donnerstag: Termine nach Vereinbarung
Freitag: Offene Sprechstunde ohne Termin von 10 bis 13 Uhr
Telefon: 0621/49077710
E-Mail: psz-pfalz@diakonie-pfalz.de

Weitere Infos online unter www.diakonie-pfalz.de.

pek

Quelle: Ludwigshafen24

Nachtumzug zum 55. Jubiläum

Nachtumzug zum 55. Jubiläum

Breslauer Straße nach Wasserrohrbruch gesperrt

Breslauer Straße nach Wasserrohrbruch gesperrt

Navidiebe schlagen in Walldorf zu!

Navidiebe schlagen in Walldorf zu!

Kommentare