Nowitzki, Vettel und Co.

„Champions for Charity“ zu Ehren Michael Schumachers

Mainz - Dirk Nowitzki tritt mit seiner All-Star-Mannschaft am Mittwochabend gegen eine Formel-1-Auswahl an – zu Ehren Michael Schumachers. Unter den Kickern ist auch Schumi-Sohn Mick.

Die Fans feierten ihren Michael Schumacher. Die Spieler wollen ihm auf dem „Champions for Charity“-Event“ Kraft schicken. Er hoffe,„dass wir ihm zeigen, dass die Leute nicht vergessen, dass er noch ein Idol für viele ist", sagte Basketball-Superstar Dirk Nowitzki beim Spiel seiner mit Hochkarätern gespickten All-Star-Mannschaft gegen die Nazionale Piloti. Bevor das Match vor rund 25.000 Zuschauern am Mittwochabend in Mainz angepfiffen wird, halten alle Spieler unter großem Applaus ein riesiges Spruchband mit der Aufschrift #keepfightingmichael.

„Für mich ist dieses Spiel eine Ehre", sagt Weltstar und Ex-NBA-Gewinner Nowitzki. Er hat sich hochdekorierte Verstärkung geholt: Die beiden deutschen Fußball-Weltmeister Lukas Podolski und Miroslav Klose gehörten auch zu seinem Team, das sich bei der Partie mit 9:6 durchsetzte.

Die Mannschaft der Formel-1-Piloten wird von Kapitän Sebastian Vettel angeführt, mit dabei ist auch Vizeweltmeister Nico Rosberg. Beide treten an diesem Wochenende beim Heimrennen auf dem Hockenheimring an. 

Erstmals spielt in der Fahrer-Mannschaft auch Schumachers Sohn Mick mit – dem 17-Jährigen gelingt auch ein Treffer. "Dass der Mick da ist, macht das noch besser und emotionaler", meint Nowitzki.

Michael Schumacher befindet sich nach seinem schweren Ski-Unfall Ende 2013 weiter in der Rehabilitation. Er war damals im Skigebiet oberhalb von Méribel bei einem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Der siebenmalige Champion erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem gibt es keine öffentlichen Bilder mehr des mittlerweile 47-Jährigen. Auch Details zu seinem Zustand sind nicht bekannt. 

Bei einer Auszeichnung auf dem Nürburgring Ende Mai hatte Schumachers Managerin Sabine Kehm gesagt: „Wir würden uns alle besser fühlen, wenn ich nicht hier stehen würde heute Abend, sondern Michael selber hier stehen würde und sich bedanken könnte. Aber leider ist das nicht möglich. Leider müssen wir alle das akzeptieren und damit umzugehen lernen."

Sie hat auch diese Ehrung stellvertretend für Michael Schumacher entgegen genommen.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © LUDWIGSHAFEN24/Boris Korpak

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