Der spektakuläre Rückbau der bis zu 50 Meter hohen MVV-Strommasten im Käfertaler Wald.
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Der spektakuläre Rückbau der bis zu 50 Meter hohen MVV-Strommasten im Käfertaler Wald.
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Der spektakuläre Rückbau der bis zu 50 Meter hohen MVV-Strommasten im Käfertaler Wald.

Im Auftrag von MVV Energie

Der Rückbau der 50-Meter-Strom-Masten im Käfertaler Wald

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Mannheim – Wo sonst maximal Bäume ‚fallen‘, rückt die MVV Energie ab 7. April im Käfertaler Wald bis zu 50 Meter hohen Strommasten einer 110.000 Volt-Leitung zu Leibe – mit Mega-Kränen.

Diese Leitung hat schon lange keinen ‚Saft‘ mehr...

Die Rede ist von der bereits 2013 vom Netz genommenen 110.000-Volt-Schönau-Freileitung im Osten der Stadt – zwischen „Langer Schlag“ in der Gartenstadt und dem Herrschaftsgraben im Stadtteil Schönau.

Am Donnerstag (7. April) ist MANNHEIM24 hautnah im Käfertaler Wald dabei, als Energie-Riese MVV die bis zu 50 Meter hohen und 14 Tonnen schweren Strommasten zurückbaut.

Auf einer Länge von 3,2 Kilometern werden weitere 13 der längst überflüssigen und nicht gerade sehr ansehnlichen Strommasten entfernt – pro Tag schaffen die zehn Monteure den Rückbau von ein bis zwei Masten. Seit 1954 standen sie hier.

Um die rund zwei Tonnen schweren Traversen mit dem Kran wegheben zu können, müssen wir die vier Eckstiele wegfräsen“, erklärt LTB-Vertriebsleiter Ulrich Plechatsch.

Dafür klettern zwei schwindelfreie und bestens gesicherte Arbeiter die Masten hoch, kürzen die Türme Stück für Stück und hängen die Teile an die Ketten des Kranauslegers.

Generell achtet die MVV hier sehr auf die Umwelt: „Wir brauchen keine Bäume zu fällen oder Schneisen zu schlagen. Durch den Einsatz von Kränen können die Masten mit minimalen Eingriffen in die Natur erfolgen. Der  Einsatz von Hubschraubern ist aufgrund der Nähe zu den Wohnhäusern nicht möglich“, so MVV-Projektleiter Frank Weichselgärtner

Die rund 60 Tonnen schweren Betonfundamente werden bis zu einen Meter tief im Erdreich abgetragen, um die Baumwurzeln zu schonen. So bleibt letztendlich optisch von den Stahlgitter-Riesen nichts übrig. Da das Material nicht viel wert ist, wird es verschrottet.

Hintergrund

Die Strommasten samt Leitung werden aufgrund der MVV-Ausbaumaßnahmen im Mannheimer Stromnetz, der unterirdischen Verlegung von leistungsstärkeren Kabeln sowie Anlagenerneuerungen nicht mehr benötigt.

Um die Stahl-Kolosse aus dem Landschaftsbilds stückweise ‚abzustocken‘, muss ein  300-Tonnen-Kran der Radebeuler Spezialfirma LTB Leitungsbau anrücken. 

Er knöpft sich Mast Nummer 52 (50 Meter, 8 Tonnen) vor, da der 88 Meter lange Kranausleger zwischen den Bäumen durch an die Turmspitze bugsiert werden muss.

Für den ‚kleineren‘ (45 Meter) aber dafür schwereren Mast Nummer 53 (14 Tonnen) wurde ein 60-Tonnen-Kran eingesetzt.

Erste Vorbereitungen fanden bereits Ende März statt, wurden die Bereiche um die Türme weiträumig abgesperrt. Im Jahr 2014 wurden bereits die sogenannten Leiterseile abgebaut, ein Jahr später drei Strommasten.

Wenn es das Wetter zulässt, sollen die Arbeiten bis Mitte April sollen die Arbeiten beendet sein – dann stehen (fast) nur noch Bäume im Käfertaler Wald...

Und auch zwei weitere Projekte stehen bereits fest: Im Sommer tauscht die MVV die Masten auf der Friesenheimer Insel aus, im Jahr 2017 dann die zwischen Seckenheim und Friedrichsfeld. 

pek

Quelle: Mannheim24

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