Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Zwischenraum im Kiosk am Neumarkt
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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In Mannheim-Neckarstadt-West gibt es einen neuen Treffpunkt 
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Der Kiosk am Neumarkt gilt als neuer Treffpunkt
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Jung und Alt kommen hier zusammen
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Kiosk am Zwischenraum gilt als neuer "Zwischenraum"
Der etwas andere Kiosk: Zwischenraum in der Neckarstadt
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Kisok in der Neckarstadt-West gilt als Zwischenraum 
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Kiosk in der Neckarstadt-West – Kultur und Gastronomie 
Jung und Alt versammeln sich im neuen Kiosk
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Kultur und Gastronomie verbindet sich im neuen Kiosk 

Kulturelle Pop-Up Bar

Der etwas andere Kiosk: Zwischenraum in der Neckarstadt

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Mannheim-Neckarstadt-West – Der Kiosk am Neumarkt gilt als neuer Treffpunkt. Jung und Alt kommen hier zusammen um gemeinsam zu essen, Musik zu hören und sich auszutauschen. Was steckt dahinter?

Dahinter steckt der „Zwischenraum“, ein Projekt, bei dem leerstehende Immobilien temporär genutzt werden, mit Leben und Kultur gefüllt, um damit die Immobilie und im Zuge dessen gleich das ganze Viertel aufzuwerten. 

Und es scheint zu funktionieren. An diesem Donnerstagabend versammeln sich immer mehr Menschen am Neumarkt und warten darauf, dass KROETHE anfängt zu spielen. Der Kiosk war schon früher ein Treffpunkt, aber nur für Leute, die sich am Kiosk ein Bier geholt haben („Ein Eischbaum bitte!“), um es dann draußen zu trinken. Ein bisschen deprimierend, ein bisschen schäbig. Die Kleinkriminalitätsrate war relativ hoch und die Umgebung vermüllt. 

Wenn man sich an diesem Abend dort umsieht, ist davon nichts mehr zu spüren. Einer der Verantwortlichen, Ali, erzählt uns: „Also hier kommen wirklich alle Altersklassen zusammen. Ob Ü30, junge Familien, Jugendliche, ältere Herrschaften, die Kreativen – sie alle verbindet, dass sie gerne etwas in ihrem Viertel machen wollen. Sie wollen nicht extra irgendwohin fahren um ihre Freizeit zu gestalten." 

Ali ist seit 2014 im Team. Die Idee Kultur mit Gastronomie zu verbinden, stammt von Ricarda. Sie schreibt ihre Abschlussarbeit in Design über eine kulturelle Pop-Up Bar und setzt die Idee gleich darauf in die Tat um. „Ich bin ja auch ein alter Gastrohase", sagt sie lächelnd. Später kommt Julian dazu, er hat an der gleichen Hochschule Design studiert. Als letztes kommt Ali ins Boot. Sie finanzieren das Ganze durch eigene Man-Power und mieten die Gebäude temporär von der Stadt. Und die freut sich sehr über das Engagement der drei Initiatoren und bedankt sich mit einer Förderung um die Baumaterialien zu finanzieren. 

An diesem Donnerstagabend steht KROETHE auf dem Programm. Ali erzählt:„Das Schöne ist, wir können uns aussuchen mit wem wir eine Kooperation eingehen. Ob es jetzt eine Fotoausstellung ist, eine Lesung oder ein Konzert. Meist kommen hier einfach die Leute aus der "Hood", wie jetzt zum Beispiel Martin von KROETE vorbei und fragen: 'Hey kann ich was bei euch machen?" 

Kurz vor neun Uhr fängt KROETHE auch an zu spielen. Mit viel guter Laune sitzt er mit seiner Gitarre neben seinem Kollegen, der im Takt auf eine Kiste klopft und singt angenehm groovige Lieder wie „Liselotte“ und „Ich hab kein Bock“. Auf dem Neumarkt haben sich mittlerweile an die 100 Leute versammelt. Da sitzt eine Omi mit Hut und Hund, junge Leute sitzen auf Holzkisten und diskutieren. Kinder tollen herum, Herren mittleren Alters spielen Back-Gammon. Dazu trinken sie besondere Getränke aus der Region und essen kleine Speisen, die Ali als „Kurpfalz meets Orient“  umschreibt. Wenn man sich so umschaut denkt man: „Die kann schon was, die neue Hood...." 

kp

Quelle: Mannheim24

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