Kunstwerk in Mannheim in Form eines Fußes.
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Fuß-Statue in Mannheimer Innenstadt – zu sehen im Mannheimer Quadrat R6/Q6.
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Wer kennt ihn nicht, den nahezu weltberühmten Anruf der Christine Zehnbauer und ihr Zwiegespräch mit der Mannheimer Polizei...
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Wer hätte das gedacht: Für den Entwurf des wichtigsten Mannheimer Wahrzeichens wurden 1855 lediglich 1.000 Mark ausgelobt. 
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Warum Mannheimer so glücklich sind? Natürlich weil es das Mannheimer Ministerium für Glück und Wohlbefinden gibt. 
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Im Luisenpark treibt sich ein ganz besonderes Fabelwesen herum – die Schnullerfee.

Fragwürdig, lustig, verrückt

Unsere Top 5: Kurioses und Witziges aus Mannheim

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Mannheim - Vielfältig, quadratisch, gut! Die Mannheimer lieben ihre Stadt einfach. Hier ein paar lustige und schräge Details, die Du vielleicht noch gar nicht gesehen oder bemerkt hast...

1. Eine übergroße Fuß-Statue ist in der Mannheimer Innenstadt zu bewundern. Was die 'Quadrat-Latsche' im Quadrat Q6/R6 zu suchen hat, konnte leider nicht abschließend geklärt werden. 

2. Im Mai 2008 staunen die Polizeibeamten nicht schlecht, als die aufgebrachte Christine Zehnbauer anruft. Im tiefsten Mannheimer Dialekt beschwert sich die Frau über die laute Musik des Nachbarn. 

Der Mitschnitt des Beschwerdeanrufs verbreitet sich rasend schnell im Internet. Kaum ein Mannheimer, der Frau Zehnbauer nicht kennt. Wie die Aufnahme im Internet landen konnte, ist übrigens nie bekannt geworden. Christine Zehnbauer ist 2011 mit nur 46 Jahren gestorben. 

3. Im Oktober 1855 wurde zum Bau eines Wasserturms in Mannheim ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben. Die ausgelobte Belohnung: Gerade einmal 1.000 Mark!

74 Architekten hatten sich reichsweit beworben. Gewonnen hat letztlich ein 23-jähriger Stuttgarter namens Gustav Halmhuber, der seinem Wasserturm-Entwurf den schönen Titel „ars longa, vita brevis“ (übersetzt: „Die Kunst ist lang (lebig), das Leben ist kurz“) gegeben hatte.

Bis zum Baubeschluss dauerte es stolze 31 Jahre – ungünstig nur, dass Architekt Halmhuber bereits vor dem ersten Spatenstich für ein anderes Projekt nach Berlin reisen musste. Die Bauleitung ging daher an Ingenieur Oskar Smreker, der zwischen dem eigentlichen Architekten und der Stadt vermitteln musste. 

4. Warum die Mannheimer so zufrieden sind? Vermutlich weil die Stadt ein (absolut einzigartiges) Ministerium für Glück und Wohlbefinden beheimatet. Mit Workshops, Vorträgen, Umfragen, Seminaren und Happenings sorgt die selbsternannte Glücksministerin Gina Schöler dafür, dass die Welt ein bisschen glücklicher ist. 

5. Wer durch den Mannheimer Luisenpark schlendert kann ein ganz besonderes Exemplar von einem Baum bestaunen – es geht jedoch nicht etwa um besondere Züchtungen sondern um den sogenannten „Schnullerbaum“. 

Hier werden abgelegte Schnuller und bunte Bänder und Ketten aufgehängt. Der Grund: Wenn der Nachwuchs sich mit der Trennung vom geliebten Schnuller schwer tut, kann mit etwas Zauber Abhilfe getan werden. Der Schnullerbaum gehört nämlich der Schnullerfee, die von nun an gut auf den geliebten Nuckel aufpasst. 

mk

Quelle: Mannheim24

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