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Das Gelände des Gashändlers nur noch ein Trümmerfeld. Kl.: Feige versteckt der Hauptangeklagte Robert S. (41) sein Gesicht.

Inferno von Harthausen

Staatsanwalt fordert lebenslang für Brandstifter (41)!

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Frankenthal/Harthausen - Er legte bei einem Gashändler Feuer, nahm den Tod zweier Menschen in Kauf. Dafür fordert der Staatsanwalt lebenslänglich für den mutmaßlichen Brandstifter (41).

Er soll für eines der dramatischsten Infernos der letzten Jahre in der Metropolregion mit 17 teils schwerverletzten Feuerwehrmännern und einem Millionen-Schaden verantwortlich sein!

Dafür soll Robert S. unter anderem wegen versuchten Mordes, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und der gefährlichen Körperverletzung lebenslang im Gefängnis büßen – so forderte es die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Donnerstag (26. November) vor dem Landgericht Frankenthal!

Die geständige Komplizin (27) mit ihrem Anwalt Jan Fritz. Sie verbirgt ihr Gesicht.

Für die Ermittler ist klar, dass der 41-jährige Schrotthändler aus Mittelfranken am 28. September 2013 auf dem Gelände eines Gashändlers im pfälzischen Harthausen drei Tanklastzüge angezündet, dadurch verheerende Gasexplosionen verursacht hat.

Seine mutmaßliche Komplizin (27) legte ein reumütiges Geständnis ab, belastete ihren Ex-Freund schwer! Für sie forderte Staatsanwalt Benjamin Mais drei Jahre und neun Monate Haft.

So dramatisch war die Gasexplosion von Harthausen!

Brisant: Bei der irren Aktion handelt es sich vermutlich um einen Rache-Akt. 

Robert S. soll das Feuer gelegt haben, um seine auf dem Firmengelände wohnende frühere Geschäftspartnerin (und Ex-Freundin) sowie deren Vater zu töten!

Nach Aktenlage soll der Angeklagte seiner Verflossenen viel Geld gegeben haben, um einen Lkw und ein Grundstück zu kaufen. Für den Fall der Trennung oder den Tod der Frau sei vereinbart worden, dass Lkw und Grundstück an den 41-Jährigen übergehen...

Der Angeklagte sei sauer gewesen, weil die Tochter des Gashändlers, die auch auf dem Gelände schlief, sich von ihm getrennt hatte und er sich bei dem Unternehmer deshalb nicht habe ins gemachte Nest setzen können, so Staatsanwalt Mais. 

Vor dem Plädoyer hatte eine Vertreterin der Nebenklage für 16 der verletzten Feuerwehrleute Anträge auf Schmerzensgeld gestellt. „Ich dachte, ich höre gar nicht auf, zu brennen“, habe einer ihrer Mandanten der Anwältin seine Todesangst berichtet. Sie fordert für den Mann ein Schmerzensgeld von mindestens 3.500 Euro.

Der Hauptangeklagte schweigt beharrlich zu den schwerwiegenden Vorwürfen.

>>>Rache als Motiv?

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dpa/pek

Quelle: Mannheim24

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