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Holiday-Park-Prozess

Mutter von getötetem Mädchen geht ihn Berufung

Frankenthal/Haßloch - Der Prozess um den tödlichen Unfall eines elfjährigen Mädchens im Holiday Park wird wohl noch einmal aufgerollt. Nun geht auch die Mutter des getöteten Kindes in Berufung.

Nach der Staatsanwaltschaft haben auch die Mutter des getöteten Mädchens und der verurteilte Ex-Bediener des betroffenen Fahrgeschäfts Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße eingelegt. Das sagte der Gerichtssprecher Matthias Frey am Donnerstag auf Anfrage. 

Das Gericht hatte den 22 Jahre alten Ex-Bediener vergangene Woche wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt. Zwei frühere Vorgesetzte des Mannes hatte es freigesprochen.

>>> Alles zum tödlichen Unfall im Holiday Park Haßloch

Die Berufung der Mutter richte sich wie die der Staatsanwaltschaft gegen die Freisprüche, sagte Frey. Würden die Berufungen nicht zurückgenommen, komme es zum Berufungsverfahren vor dem Landgericht in Frankenthal. Die Beweisaufnahme wird dann wiederholt - einschließlich Zeugen und Gutachtern.

Hintergrund: Eine Elfjährige aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels im Holiday Park gestürzt und von den Plattformen tödlich verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für die beiden Vorgesetzten ebenfalls Geldstrafen gefordert, die Anwälte der Eltern, die als Nebenkläger auftraten, hatten Haftstrafen für beide verlangt.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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