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Zwei Männer, ein Fluss und eine Mission: Einmal den Neckar von Schwenningen bis Mannheim hochschwimmen.

Aktion "Bahn 9"

Einmal den Neckar hoch: Schwimmen für den guten Zweck

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Heidelberg – Zwei Männer, ein Fluss und 300 Kilometer zu bezwingen. Seit 12. Juni schwimmen Martin Tschepe und Volker Heyn den Neckar hoch. Vorletztes Etappenziel: Heidelberg.

Einmal den ganzen Neckar von Schwenningen bis zur Rheinmündung bei Mannheim hochschwimmen. Die beiden Krauler Martin Tschepe und Volker Heyn haben sich dafür einen ganz schön straffen Zeitplan gesetzt.

Los ging es am 12. Juni in Schwenningen, wo der Neckar entspringt. Dabei handelte es sich allerdings nur um einen symbolischen Start – die ersten 60 Kilometer müssen die Männer auf dem Rad am Neckarufer zurücklegen. Das Gewässer ist auf dieser Strecke einfach zu flach. 

Aktion „Bahn 9“: Zwei Männer, ein Fluss

In Sulz wird es dann einen Tag später ernst. Ab hier begeben sich die befreundeten Sport-Freaks ins mal mehr mal weniger saubere Neckarwasser. Nach ihrem Plan erreichen sie dann am 24. Juni nach elf Etappen ihr Ziel, die Rheinmündung bei Mannheim. Immer mit dabei: ein paar Kleider zum Wechseln, Smartphone, Tablet und Digitalkamera – luft- und wasserdicht verpackt in orangefarbenen Säcken, die sie im Wasser hinter sich herziehen.

Mit ihrer Tour wollen die beiden zum einen zeigen, dass man nicht unbedingt professioneller Schwimmer sein muss, um so ein extremes Vorhaben durchzuhalten. Zum anderen sammeln sie Spenden für ihren Stammverein, den Schwimmverein Ludwigsburg, wo bald auch Kurse für Menschen mit Behinderung angeboten werden sollen. Deswegen wird die Aktion auch fast in Echtzeit online dokumentiert. Auf ihrem Blog, dem „Neckarlogbuch“, wird fast stündlich der aktuelle Stand mitgeteilt.

Ankunft in Heidelberg

Am Donnerstagabend, 25. Juni, kommen die beiden, nicht mehr ganz im Plan, aber wohlbehalten und fitter denn je in Heidelberg an. Die Abendsonne wärmt ihre schwarzen Neoprenanzüge, die Wasserschutzpolizei und der DLRG zeigen wo es lang geht. 

An der Schleuse bei Ziegelhausen müssen die beiden kurz aus dem Wasser und zu Fuß an der Schleuse vorbei.

Dann weckt eine Schwanenfamilie am Neckarufer schlechte Erinnerungen an eine Begegnung mit einem aggressiven Schwan in Ludwigsburg. Für die ursprünglichen Flussbewohner sind die beiden Schwimmer sicher ein ungewohnter Anblick. Am Heidelberger  Karlstor müssen sie dann noch einmal einen kleinen Abstecher aus dem Wasser machen. Dann folgt die letzte Etappe unter der alten Brücke hindurch bis zum Olympiastützpunkt Rhein-Neckar am Tiergartenschwimmbad. Dort werden die beiden die letzte Nacht ihrer Tour verbringen.

Initiator Martin Tschepe kommt ursprünglich aus Berlin, wächst dann aber auf Sylt und in Ludwigsburg auf. Sein Schwimmkumpane Volker Hey ist schon seit jeher in Ludwigsburg und Teil des SV Ludwigsburg.

Nächster Halt – Mannheim...

sag

Quelle: Mannheim24

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