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Spektakulärer Abriss der alten Förderbrücke von HeidelbergCement über die Rohrbacher Straße.

Am Ortseingang

Nach 56 Jahren! Grün-weiße Kult-Brücke abgerissen

Leimen – Jahrzehntelang war sie das grün-weiße das Entrée nach Leimen – doch jetzt ist die ehemalige Förderbrücke von HeidelbergCement nur noch ein Schutthaufen und somit Geschichte.

Der Ortseingang nach Leimen ohne die ‚Begrüßung‘ durch den HeidelbergCement-Schriftzug – geht das überhaupt? Muss ja, denn die Brücke ist weg!

Der Abriss der Förderbrücke von HeidelbergCement

Funken fliegen, Bagger rollen durch die Nacht: der spektakuläre Abriss der früheren Förderbrücke von HeidelbergCement über die Rohrbacher Straße.

In der Nacht auf Samstag rücken die fleißigen Arbeiter an, zerlegen die 21,75 Meter lange und 2,85 Meter breite Brücke – nach 56 Jahren.

Ihre ‚Vorgängerbrücke‘ (Baujahr 1895) leistete sogar 65 Jahre lang treue Dienste, als hier täglich unzählige Loren den Kalkstein aus dem Steinbruch zum eigentlichen Werk ankarrten. Solange der Steinbruch abgetragen wurde (bis 1969) surrten die Förderbänder mit dem Rohmaterial ins Werk.

Doch nicht zuletzt aufgrund des Neubaus des Forschungszentrums „HeidelbergCement Technology Center“ (170 Mitarbeiter) samt Parkplätzen musste das Kult-Bauwerk weg. Säuberlich mit Schneidbrennern zerlegt, wird die zweigeteilte Brücke per Tieflader abtransportiert.

Bemerkenswert: Während die L594 für den Verkehr gesperrt blieb und umgeleitet wurde, rollten die Straßenbahnen zwischen Freitag 22 Uhr und Samstag 5 Uhr regulär weiter.

pek

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