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Auch für Mannheimer Stadtteile wird wegen des Ammoniak-Unfalls eine Warnung ausgesprochen.

Gas breitet sich aus

Ammoniak-Alarm: Auch Mannheim betroffen!

Ludwigshafen/Mannheim - Der Ammoniak-Unfall im Mundenheimer Eisstadion betrifft jetzt auch weitere Stadtteile und sogar Teile von Mannheim. 

+++ UPDATE: Die Stadt Ludwigshafen gibt um 17:11 Uhr Entwarnung. Das Leck, aus dem Ammoniak im Eisstadion an der Saarlandstraße ausgetreten ist, konnte von der Feuerwehr abgedichtet werden. Eine Gefahr besteht nicht mehr, durchgeführte Schadstoffmessungen ergeben keine Konzentrationen mehr in der Luft.

Alle Verkehrssperrungen und Warnungen sind aufgehoben. Gesperrt ist nur noch die Saarlandstraße stadteinwärts im Bereich des Eisstadions.

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Hintergrund

Bei Reparaturarbeiten tritt am Dienstagnachmittag plötzlich ätzendes Ammoniak aus. 

Polizei und Feuerwehr sperren den Bereich weiträumig ab. Zunächst ist nur der Stadtteil Mundenheim davon betroffen. Kurz darauf sind auch Bürger in ganz Ludwigshafen aufgerufen, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten.

Ammoniak-Austritt am Eisstadion!

Gas breitet sich aus

Um 15:42 Uhr wendet sich die Stadt Mannheim mit einer Warnung auf der Homepage der Stadt an ihre Bewohner: In den Stadtteilen Lindenhof, Almenhof, Niederfeld, Neckarau, Casterfeld, Mallau, Pfingstberg und Rheinau sollen Bürger ebenfalls drinnen bleiben und ihre Fenster und Türen geschlossen halten. 

Kindertagesstätten und Schulen in den angrenzenden Mannheimer Stadtgebieten wurden vorsorglich umgehend informiert, Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dies ist nun nicht mehr notwendig.

Am Dienstagabend um 18 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt um die Umstände des Ammoniak-Austritts zu klären. 

Der Bereich ist weiträumig abgesperrt. Es kommt zu massiven Verkehrsbehinderungen. 

Info

Ammoniak wird im Eisstadion als Kältemittel genutzt, um die Eisbahn zu erzeugen. Es ist ein giftiges, geruchsintensives Gas, das Atemwege und Augen reizt und in hoher Konzentration giftig wirken kann.

Weitere Informationen folgen!

>>> Borschüre informiert über das Verhalten bei Störfällen

kab

Quelle: Ludwigshafen24

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