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Kurt Bock trauert um die Opfer des jüngsten BASF-Unglücks (Archiv).

Drittes Todesopfer identifiziert

Video von BASF-Chef Bock: „Trauer wird anhalten“

Ludwigshafen – Am Freitag meldet sich nach der verheerenden Explosion im BASF-Werk jetzt auch Vorstand Kurt Bock zu Wort – allerdings in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter.

„Ich bin sicher, diese Woche beschäftigen uns alle dieselben Gedanken und Fragen: Die Trauer um die Verstorbenen, das Mitgefühl für die Familien und Angehörigen und der Wunsch, dass die Verletzten so schnell wie möglich wieder gesund werden“, so der Unternehmenschef in einer an alle Mitarbeiter gerichteten Botschaft am Freitag.

Bock versichert, dass man mit aller Kraft an der Behebung der Schäden arbeite, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder zu normalisieren.

„Wunden werden nur langsam heilen“ 

„Doch die Trauer um die Verstorbenen wird anhalten und die Wunden werden nur langsam heilen.“ Im Namen des Vorstandes dankt er den Einsatzkräften, die selbstlos versucht hätten, den Schaden so gering wie möglich zu halten – und dem Krisenteam, das daran arbeite, die Lage weiter zu stabilisieren. Auch die Kommunen Mannheim und Ludwigshafen hätten außerordentliche Hilfe geleistet. 

„Auch unsere Nachbarn und die Medien haben Fragen, Sorgen und Befürchtungen“, sagte Bock. „Sie wollen wissen: Was ist bei der BASF eigentlich los? Sie vertrauen uns, dass wir das Richtige tun. Das müssen wir jeden Tag neu beweisen, um so Vertrauen zu festigen und wiederzugewinnen.“

Leiche aus BASF-Hafenbecken identifiziert

Zwei Tage nach dem grausigen Fund im Hafenbecken der BASF ist klar: Bei der Leiche handelt es sich um den seit dem Unglück vermissten Tankschiff-Matrosen. Das teilt die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Der Tag im Überblick

Am Freitag gibt es auch neue Informationen zur Unglücksursache. Demnach sei das explodierte Rohr offenbar leer gewesen und zuvor von einer Fremdfirma repariert worden (WIR BERICHTETEN), erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber in Frankenthal. 

>>> Hier geht‘s zu unserer Sonderseite zur Explosion bei der BASF

Die Ludwigshafener Stadtverwaltung legte bei einer Pressekonferenz am Freitagmittag in der Hauptfeuerwache die Strategie und Ergebnisse der Luftmessungen offen. Anscheinend hatte es während des Brandes rund um den Unglücksort erhöhte Werte gegeben. Dennoch bestand und besteht keine Gefahr für die Bevölkerung, versichert die Stadtverwaltung.

>>> Messwerte bei Explosion: „Keine Gefahr für Bevölkerung!“

Große Chemie-Katastrophen

Explosion erschüttert BASF-Gelände

sag/pol/dpa

Quelle: Ludwigshafen24

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