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Die Ergebnisse der Inspektion sollen in der ersten Novemberhälfte vorliegen. (Symbolfoto)

Nach Phosgen-Zwischenfall

BASF-Inspektion: Ergebnisse im November erwartet

Ludwigshafen - Die Inspektion bei der BASF, als Reaktion auf einen Zwischenfall mit dem giftigen Gas Phosgen, ist seit Anfang Oktober im Gange. Erste Ergebnisse sollen im November vorliegen:

Voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte werden die Ergebnisse zur Inspektion der Gewerbeaufsicht bei der BASF gesammelt sein. Das teilt ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums mit.

Im September wird bekannt, dass im Juni 2016 in einer abgeschotteten Sicherheitskammer einer BASF-Anlage für Kunststoffvorprodukte ein Gemisch aus Stickstoff und dem giftigen Gas Phosgen ausgetreten ist. Das Umweltministerium kündigt daraufhin eine Inspektion der sogenannten TDI-Anlage an. Dabei soll es auch um Anlagensicherheit sowie um Arbeits- und Gesundheitsschutz gehen.

Der Sprecher weist darauf hin, dass das Kunststoffgrundprodukt TDI in verschiedenen Schritten und Anlagenteilen produziert wird. Das mache Teilinspektionen nötig. Beim zentralen Schritt werde TDI aus den Vorprodukten Toluylendiamin und Phosgen in einer Sicherheitskammer gebildet. „Die Inspektion dieses Anlagenteils erfolgte am Donnerstag, den 6. Oktober." Am 12. Oktober folgten zwei andere Anlagenteile, eine weitere Teilinspektion sei für 20. Oktober geplant. Am 26. Oktober steht die letzte Prüfung an. 

„Mit einer zusammenfassenden Darstellung der Ergebnisse der einzelnen Inspektionen ist voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte zu rechnen", so der Sprecher.

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dpa/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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