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Die BASF baut Stellen ab (Sybolfoto).

Wegen Neuorganisation

BASF baut 120 Stellen ab!

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Ludwigshafen – Um wettbewerbsfähiger zu werden, streicht die BASF bis Ende 2016 120 Stellen. Vier Bereiche sind betroffen und sollen neu organisiert werden.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will seine Geschäfte mit Papier-, Wasser-, Ölfeld- und Bergbauchemikalien wettbewerbsfähiger machen. Dafür sollen sie neu organisiert werden und 120 Stellen wegfallen. 

Die Sparten gehören zum Unternehmensbereich „Performance Chemicals“. 2014 macht dieser einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro. 

Erst am 21. Oktober 2015 hatte die BASF ihren Mitarbeitern im Stammwerk versichert, dass es bis 2020 keine betriebsbedingten Kündigungen geben würde. „Die Sicherheit des Arbeitsplatzes ist ein hohes Gut und entscheidend dafür, dass die Mitarbeiter den ständigen Wandel aktiv mitgestalten,“ erklärt Robert Oswald, Vorsitzender des Betriebsrats noch in einer Pressemitteilung.

Die Geschäfte „Water Solutions“ und „Paper Chemicals“ sollen laut der Mitteilung des Unternehmens in einer neuen globalen Geschäftseinheit „Paper & Water“ zusammengeführt werden. Das soll die Effizienz erhöhen und zusätzliche Marktchancen eröffnen. 

Auch die Ölfeld- und Bergbauchemikalien sollen künftig eine weltweite Geschäftseinheit bilden. Branchenspezifische Teams sollen hier den Schwerpunkt auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte legen. 

Wie viele Menschen insgesamt in den vier Bereichen arbeiten, teilt BASF zunächst nicht mit. Die Änderungen werden zum 1. Januar 2016 wirksam. 

dpa/sag

Quelle: Ludwigshafen24

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