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In der Hexennacht ist Streiche spielen Tradition – doch nicht alles was Spaß macht, ist auch erlaubt! (Symbolfoto)

Streich oder Straftat?

Hexennacht: Polizei will Kontrollen verstärken

Ludwigshafen/Kaiserslautern - Die früher harmlosen Streiche in der Nacht zum 1. Mai entwickeln sich nach Beobachtungen der Polizei immer mehr zu handfesten Straftaten. Nicht alles was Hexen Spaß macht, ist auch erlaubt.

„Früher wurden Gartentore ausgehoben oder Fußmatten versteckt - heute werden Häuser oder Autos beschädigt“, sagt ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern am Freitag. 

Besonders beliebt – und ebenso gefährlich: das Ausheben von Kanaldeckeln. „Das ist ein ernstes Problem inzwischen“, sagt er. Die Polizeipräsidien in Kaiserslautern und Ludwigshafen kündigten daher für die Walpurgisnacht verstärkt Kontrollen an.

Nicht alles was Spaß macht, ist auch erlaubt

Viele der vermeintlichen Späße könnten Eltern und Kinder teuer zu stehen kommen, begründen die Behörden ihre Entscheidung. Verboten sei etwa, Häuser mit Eiern, Senf oder Farbe zu beschmieren. 

Genauso verboten ist das Platzieren von Gegenständen, wie Blumenkübel oder Fahrradständer, auf der Straße. Dadurch kann der Verkehr erheblich gefährdet werden. Riskant und verboten sind außerdem jegliche Manipulationen an Fahrzeugen, die zu schlimmen Unfällen führen können.

„Wenn Kinder und Jugendliche in der Hexennacht über die Stränge schlagen, tragen die Eltern grundsätzlich die Verantwortung“, teilte eine Sprecherin der Polizei in Ludwigshafen mit. Eltern sollten daher nachsehen, was ihr Nachwuchs für die Hexennacht einpacke. „Empfehlenswert ist es auch, den Sprösslingen die möglichen Konsequenzen von Fehlverhalten vor Augen zu führen“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

dpa/pol/kab

Quelle: Mannheim24

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