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Verkehr wieder freigegeben

Nach Ammoniak-Alarm: Stadt gibt Entwarnung!

Ludwigshafen-Mundenheim - Nach dem Ammoniak-Austritt am Dienstagnachmittag im Eisstadion gibt die Stadt Ludwigshafen jetzt Entwarnung.

Das Leck an einem Tankleitungssystem am Eisstadion in der Saarlandstraße, aus dem der Stoff ausgetreten ist, konnte mittlerweile von der Feuerwehr abgedichtet werden.

Eine Gefahr besteht laut Information der Stadt nicht mehr. Durchgeführte Schadstoffmesungen haben keine Konzentration mehr in der Luft ergeben.

Alle Verkehrssperrungen und Warnungen konnten aufgehoben werden. Lediglich die Saarlandstraße stadteinwärts im Bereich des Eisstadions ist betroffen.

Ammoniak-Austritt am Eisstadion!

Die Pressekonferenz am Abend

Stadt und Feuerwehr informieren am Montagabend in einer gemeinsamen Pressekonferenz über den Vorfall: 

Die Pressekonferenz am Dienstagabend.

Zu dem Ammoniak-Austritt sei es gegen 15 Uhr bei Wartungsarbeiten im Eisstadion gekommen. Die Feuerwehr habe das Leck gegen 16:30 Uhr abgedichtet. Während des Produktaustritts sei es zu starken Geruchsbelästigungen gekommen, Messungen der Feuerwehr hätten erhöhte Werte von Ammoniak in der Luft ergeben. Laut Peter Friedrich, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen hätten fünf Personen über Reizungen der Atemwege geklagt, sonst sei niemand verletzt worden. Im Einsatz seien 70 Polizisten und 35 Feuerwehrleute gewesen. „Durch umgehendes Eingreifen und gutes Zusammenspiel der Einsatzkräfte konnten wir die Situation schnell in den Griff bekommen. Nachdem Ammoniak in der Luft nachweisbar war, mussten wir die Bevölkerung warnen“, sagt Feuerwehrdezernent Dieter Feid. Es seien rund 300 Anrufe eingegangen. „Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihr umsichtiges Verhalten während des Produktaustritts“, so Feid.

Der Einsatz soll noch bis etwa 19 Uhr andauern.

Hintergrund

Bei Reparaturarbeiten tritt am Dienstagnachmittag plötzlich ätzendes Ammoniak aus (WIR BERICHTETEN).

Das vom Gastaustritt betroffene Gebiet um den Sportpark Mundenheim wird weiträumig für den Verkehr gesperrt. Betroffen sind insbesondere der Bereich Saarlandstraße, Von-Weber-Straße, Mundenheimer Straße, Lagerhausstraße und Adlerdamm. Auch der Straßenbahnverkehr wird unterbrochen. Das Hallenbad Süd und die Leichtathletikhalle werden geräumt, die Kindertagesstätte in der Von-Weber-Straße informiert. Das Hallenbad Süd und die Leichtathletikhalle bleiben für den Rest des Tages geschlossen.

Polizei und Feuerwehr sperren den Bereich weiträumig ab. Zunächst ist nur der Stadtteil Mundenheim davon betroffen. Kurz darauf sind auch Bürger in ganz Ludwigshafen aufgerufen, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten.

Gas breitet sich aus

Um 15:42 Uhr wendet sich die Stadt Mannheim mit einer Warnung auf der Homepage der Stadt an ihre Bewohner: In den Stadtteilen Lindenhof, Almenhof, Niederfeld, Neckarau, Casterfeld, Mallau, Pfingstberg und Rheinau sollen Bürger ebenfalls drinnen bleiben und ihre Fenster und Türen geschlossen halten. Am Dienstagabend um 18 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt um die Umstände des Ammoniak-Austritts zu klären.

Ammoniak wird im Eisstadion als Kältemittel genutzt, um die Eisbahn zu erzeugen. Es ist ein giftiges, geruchsintensives Gas, das Atemwege und Augen reizt und in hoher Konzentration giftig wirken kann.

>>> Borschüre informiert über das Verhalten bei Störfällen

kab

Quelle: Ludwigshafen24

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