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Mit Gasmasken ausgerüstet riegeln am Dienstagnachmittag die Einsatzkräfte den Bereich ums Eisstadion ab.

Mysteriöses Gasleck

Ammoniak-Alarm: Ursache weiter unklar

Ludwigshafen-Mundenheim - Schnell kann die Stadt nach dem Ammoniak-Austritt am Dienstagnachmittag im Eisstadion Entwarnung geben. Immer noch ist die tatsächliche Ursache aber unklar.

Nur eine Woche nach dem schrecklichen BASF-Unglück, schlagen in Ludwigshafen wieder die Warnsirenen Alarm...

Aus einem Gasleck an der Kühlanlage des Stadions tritt am Dienstagnachmittag plötzlich giftiges Ammoniak aus, in der ganzen Umgebung breitet sich der unangenehm beißende Geruch aus. Fünf Menschen werden dabei verletzt, klagen über Reizungen der Atemwege.

Ammoniak-Austritt am Eisstadion!

Die Kripo ermittle wegen des Straftatbestandes der Luftverunreinigung, so ein Polizeisprecher am Mittwoch. Vor allem muss jetzt geprüft werden, ob der Fall auf vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten zurückgehe.

Hintergrund

Bei Reparaturarbeiten tritt am Dienstagnachmittag plötzlich ätzendes Ammoniak aus (WIR BERICHTETEN).

Das vom Gastaustritt betroffene Gebiet um den Sportpark Mundenheim wird weiträumig für den Verkehr gesperrt, Hallenbad Süd und Leichtathletikhalle evakuiert. Auch der Straßenbahnverkehr wird unterbrochen. Kurz darauf sind auch Bürger in ganz Ludwigshafen aufgerufen, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten. Wenig später breitet sich der Gestank auch nach Mannheim aus.

Ammoniak wird im Eisstadion als Kältemittel genutzt, um die Eisbahn zu erzeugen. Es ist ein giftiges, geruchsintensives Gas, das Atemwege und Augen reizt und in hoher Konzentration giftig wirken kann.

>>> Borschüre informiert über das Verhalten bei Störfällen

sag/dpa/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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