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Vorsicht vor Betrügern am Telefon! (Symbolfoto)

Polizei warnt

Vorsicht vor Gewinnspiel-Betrügern am Telefon!

Ludwigshafen - Am Mittwoch klingelt gegen halb zwölf das Telefon einer 81-jährigen Frau. Am anderen Ende: Eine angebliche Mitarbeiterin eines Gewinnspiel-Unternehmens ...   

Auf dem Display wird eine 0180er-Nummer angezeigt. 

Am anderen Ende meldet sich eine Frau, die sich als Mitarbeiterin der Buchhaltung einer Vorteilsgemeinschaft in Bezug auf Gewinnspiele ausgibt.

Jetzt wird es dreist:

Die angebliche Mitarbeiterin hält der Seniorin vor, dass diese in der Vergangenheit an der staatlichen Lotterie teilgenommen habe und deshalb jetzt einen Vertrag abschließen müsse. Ferner erklärt die Anruferin der Seniorin, dass sie jetzt ein Jahresabo abschließen müsse, falls sie sich weigere ein vorläufiges Abo über drei Monate zu 69,90 Euro pro Monat abzuschließen! Sollte sie beides verweigern, müsse sie 3.000 Euro zahlen.

Anschließend kündigte die Anruferin der 81-Jährigen einen zweiten Anruf an, bei dem sie alles mit „Ja“ bestätigen müsse – auch die Kontodaten, die die Anruferin seltsamerweise kannte.

Die Seniorin war von dem Anruf derart überrumpelt, dass sie den Anweisungen folgte.

So schützt man sich gegen Telefon-Abzocke

  • Auf dem Display angezeigte Rufnummer notieren
  • Dem Anrufer gezielte Fragen stellen: Name, Adresse, Telefonnummer der Verantwortlichen
  • Am Telefon keine Vertragsangebote annehmen
  • Niemals persönliche Informationen weitergeben: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder ähnliches!

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Die Polizei weist daraufhin, dass Senioren nicht öfter Opfer von Kriminalität werden, als andere Bevölkerungsgruppen. Allerdings sind sie eine gefährdete Zielgruppe spezialisierter Straftäter aufgrund ihrer Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft

Angehörige sollten deshalb mit ihnen über diese „Kriminalitätsphänomene“ sprechen und ihnen die Warnungen und Verhaltensanweisungen der Polizei immer wieder bewusst machen.

Weitere Informationen, Sicherheitsbroschüren und persönliche Beratungen gibt es bei der Zentralen Prävention in der Bismarckstraße 116 (Telefonnummer: 0621/963-1151). Zudem steht bei der Polizei eine Opferschutzbeauftragte zur Verfügung (Telefonnummer: 0621/963-1154

pol/rmx

Quelle: Ludwigshafen24

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