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Wie jedes Jahr hat es die Polizei an Silvester viel zu tun...(Symbolbild)

Überwiegend ruhig

Silvesternacht: Polizei und Feuerwehr ziehen Bilanz

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Ludwigshafen – Laut Polizei feiern die meisten ein friedliches Silvester, doch wie immer gibt es auch ein paar, denen der Alkohol zu sehr zu Kopf gestiegen ist... Die Bilanz:

Körperverletzungen

In der Silvesternacht kommt es im Stadtgebiet Ludwigshafen zu zwei Körperverletzungsdelikten. Zunächst geraten gegen Mitternacht zwei Personen in der Gartenstadt in eine handfeste Auseinandersetzung um einen Autoschlüssel, als ein 42-Jähriger seinem betrunkenen Bekannten gewaltsam die Autoschlüssel abnimmt, um eine Trunkenheitsfahrt zu verhindern.

Am frühen Neujahrsmorgen kommt es wenig später in einer Gaststätte in der Gartenstadt zu einer Auseinandersetzung in deren Verlauf sich eine männliche Person am Kopf verletzt.

Brände 

Vermutlich aufgrund umherfliegender Feuerwerkskörper muss die Feuerwehr an Neujahr in den frühen Morgenstunden gleich doppelt ausrücken. Auf zwei Balkonen im 13. und 20. Obergeschoss eines Hochhauses in der Yorckstraße melden Anrufer Rauchentwicklungen. Nachdem sich die Feuerwehr Zugang zu den zurzeit unbewohnten Räumlichkeiten verschafft hatte, können sie die Brände löschen. Personen wurden nicht verletzt. Es entsteht lediglich geringer Sachschäden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Des Weiteren macht ein Passant am Neujahrsmorgen eine Streife der Polizei auf einen brennenden Einkaufswagen am Rheinufer aufmerksam. Die Feuerwehr wird informiert und kann den Brand löschen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung durch Feuer wurde aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Am 31. Dezember gegen 15 Uhr kommt es an der Endhaltestelle in Ludwigshafen-Oggersheim zu einem gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr. Zwei Teenies schießen mit einer Pistole in Richtung einer fahrenden Straßenbahn und rennen dann weg.

De eingesetzten Polizeibeamten können in unmittelbarer Tatortnähe zwei Personen festgestellt, auf welche die durch den Straßenbahnfahrer abgegebene Personenbeschreibung passt. Bei der Durchsuchung des mitgeführten Fahrzeugs der Beiden kann eine Schusswaffe und ein Einhandmesser aufgefunden werden.

Die beiden 18- und 19-Jährigen aus Ludwigshafen kommenden Heranwachsenden streiten die Tat ab. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, welche nicht ohne kleinen Waffenschein geführt werden darf. Der 18-jährige Eigentümer muss nun mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Die Bilanz der Feuerwehr 

Silvester war bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst von zahlreichen Einsätzen geprägt. Schon im Verlauf des letzten Tages im Jahr musste nahezu die gesamte Einsatzpalette mit Stichworten wie: „Gasgeruch im häuslichen Bereich, angebranntes Essen im Hochhaus, Notfalltüröffnung und Kleinbrände“ abgearbeitet werden. Eine Person, die in der Innenstadt vom Dach zu springen drohte, konnte sehr schnell durch die Polizei gesichert werden. 

Durch Lochfraß in einer Wasserleitung kam es zu einem Wasserschaden in Mundenheim. 

Ein freilaufender Husky, war schon mehrfach über die Straße gelaufen und konnte sichtlich abgemagert mit Frostbeulen am Bauch im Bereich Oppau Gehlenweiher eingefangen und in Schutz genommen werden.

Bei einem Verkehrsunfall in der Schanzstraße wurde der leitende Notarzt zur Koordination der Versorgung von insgesamt sieben Verletzten alarmiert. 

Kurz nach dem Jahreswechsel kam es dann erwartungsgemäß zu zahlreichen Paralleleinsätzen. Die Alarmstichworte waren: Kellerbrand, Balkonbrände, Alarm durch automatische Brandmeldeanlage sowie ein vermuteter Dachstuhlbrand

In einem Hochhaus in der Yorckstraße waren zahlreiche Kräfte über längere Zeit gebunden, da parallel Unrat auf Balkonen im 13. OG sowie im 20. OG brannte. 

Ein brennender Tannenbaum in der Rohrlachstraße wurde von den Bewohnern selbst gelöscht. Gegen 5:30 Uhr wurde noch ein Wohnungsbrand in Oggersheim gemeldet. Die zuerst eintreffende Polizei ist in die Wohnung eingedrungen und hatte den brennenden Adventskranz gelöscht.

Durch vorsorglich aufgestocktes Personal und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Oppau, Stadtmitte und Ruchheim in Verbindung mit Polizei und Rettungsdienst konnten die insgesamt 24 Einsätze abgearbeitet und größere Gefahren verhindert werden.

pol/kp/Stadt Ludwigshafen

Quelle: Ludwigshafen24

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