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Mit dem Masterplan „Grün“ will sich die Stadt für ihre Grünanlagen und die Sauberkeit öffentlicher Plätze stark machen und künftig mehr in Pflege und Unterhalt investieren. (Symbolbild)

Masterplan „Grün“  

Schluss mit Müll, Wildwuchs und Vandalismus!

Ludwigshafen – Mit intensiven Maßnahmen will Umweltdezernent Klaus Dillinger die Grünanlagen und Straßen in der Stadt verschönern und verbessern. Ein Millionenprojekt:

Müll, Wildwuchs und Vandalismus – damit soll in Ludwigshafen jetzt Schluss sein!

Mit dem Masterplan „Grün“ will sich die Stadt für ihre Grünanlagen und die Sauberkeit öffentlicher Plätze stark machen und künftig mehr in Pflege und Unterhalt investieren.

„Ludwigshafen hat viel Grün, das keiner missen möchte. Doch dieses muss auch ordentlich gepflegt werden können. Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger beklagen zu Recht den Zustand unserer Parkanlagen, ärgern sich über zu hohe Sträucher am Straßenrand, überfüllte Abfalleimer und lose Platten, die zu Stolperfallen werden“, so Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger in einem Pressegespräch.

Mehr Sicherheit und Lebensqualität

Es sei auch „nur eine Frage der Zeit“, bis unter dem Sanierungsstau auch die Verkehrssicherheit leide. Die Vergrößerung der Grünanlagen in Neubaugebieten und Umbaumaßnahmen im Straßenverkehr in den letzten 15 bis 20 Jahren sei passiert, ohne die Budgets für die Pflege anzupassen. 

Dillinger ist sich sicher, dass die Grünpflege auch besonders vom zur Verfügung stehenden Personal abhängig sei.

Deswegen soll zum einen eine Umstrukturierung der Straßenreinigung stattfinden und die Zahl der Arbeitsstunden um 55.000 auf 180.000 pro Jahr erhöht werden. 40 neue Stellen werden dadurch geschaffen. Und das kostet Geld: das Budget für den Grünflächenunterhalt innerhalb der nächsten vier Jahre muss dafür schrittweise von 7,7 auf zehn Millionen Euro erhöht werden

Konkrete Maßnahmen 

In einem ersten Schritt sollen schon ab 2017 stadtweit vorrangig verkehrssicherheitsrelevante Maßnahmen umgesetzt werden. Unter anderem: Unfallgefahren auf Plätzen und Wegeflächen beseitigen und Gehölze, die an Straßen, Rad- und Gehwegen, die Sicht behindern, zurück zu schneiden.

Ab 2018 sind dann auch die Bürger direkt in einem Beteiligungsverfahren gefragt. Mit dem verstärkten Einsatz von Parkaufsehern sollen „Menschen auf Fehlverhalten wie Fahrradfahren oder Grillen“ hingewiesen und die Pflegeteams über wilde Müllablagerungen informiert werden.

„Kehrforce“ unterstützt Straßenreinigung

Im neuen Konzept soll eine sogenannte „Kehrforce“ für unvorhergesehene Aufgaben im Bereich der Straßenreinigung einspringen und die neu eingerichteten Arbeitsgruppen entlasten. Diese sind täglich – auch samstags – im Einsatz und kümmern sich um Reinigungsarbeiten in einem bestimmten Stadtgebiet.

Dillinger appeliert aber auch an die Bürger: „Wir müssen gemeinsam für eine saubere und sichere Stadt sorgen, das ist ein großes Stück Lebensqualität und wichtig für das Image von Ludwigshafen", erklärt der Bürgermeister.

Diese werden künftig auch zur Kasse gebeten: Die Gebühren für die Straßenreinigung sollen um knapp 15 Prozent steigen.

So geht‘s weiter:

Am 12. Dezember werden die Pläne dem Stadtrat vorgelegt. Dann muss die Aufsichtsbehörde das Vorhaben genehmigen.

sag/Stadt Ludwigshafen

Quelle: Ludwigshafen24

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